Wieder Polizeigewalt und Pfefferspray in Berlin

Auf die Gefahr hin, dass Metronaut gerade etwas monothematisch wird, möchten wir doch die Geschehnisse von der Gegendemo gegen einen Naziaufmarsch in Berlin-Kreuzberg dokumentieren, bei der auch Autor/innen von Metronaut durch Polizeibeamte verletzt wurden. Alle Bilder entstanden bei einer friedlichen Blockade, bei der Menschen versuchten, den Lautsprecherwagen der Nazis am Wegfahren zu hindern. Die Polizei setzte Schläge, Tritte, Schmerzgriffe und Pfefferspray gegen die Blockierer ein. Wieder einmal vollkommen unverhältnismäßig.

Die Nazis drehten übrigens auch hohl, sie attackierten Gegendemonstranten, Passanten und Menschen, die sie für Migranten hielten. Nachdem sie wegen der Blockaden keinen Meter laufen konnten, versuchten sie noch in Rudow eine Demo durchzuziehen. Der Versuch scheiterte.

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John F. Nebel

John F. Nebel

John F. Nebel hat mit dem Schreiben bei einem mittlerweile eingestellten Stadtmagazin als Nachtlebenkolumnist begonnen. Bei Metronaut sind seine Themen Grundrechte, Freiheit, Überwachung, Netzpolitik, Public Relations und alles andere, was ihn gerade interessiert.

3 Kommentare

  1. X-ray says:

    Kennnzeichnugspflicht endlich !

    Der Pozilei die Protect-Uniform nehmen. Gehör und Bundes-Gelenkschutz nehmen.

    Die kommende Berlin-Wahl nutzen, um den Bewerbern ums Amt unbequeme Forderungen zu stellen.

    Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser stürmen.

    Ihre eigene Methoden Ihren Kindern zu demonstrieren. (Papa zeigt dir jetzt mal wie man “Störer” begegnet.)

    Leute – es wird Zeit dem Einhalt zu gebieten. Im letzten Bericht von http://www.amnestypolizei.de/ wird nachdrücklich darauf hingewiesen.

    In die Medien damit. Die breite Masse soll wissen – es gibt schon lange nicht mehr den Freund und Helfer

  2. Jip says:

    Man sollte bei so etwas immer auch die Verletztenzahlen angeben. Aus den Bildern wird ersichtlich, dass das Pfefferspray in eine Menschenmenge von mindestens 30 Leuten gesprüht wird. Hierbei gab es mindestens 20 Verletzte. Nicht umsonst wird ein Angriff mit Pfefferspray im Strafgesetzbuch als gefährliche Körperverletzung angegeben. Dass Polizisten so wahllos dieses Zeug einsetzen, ist ein Skandal.

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