Aus der Presseerklärung des Zentrums für politische Schönheit:
Die Deutsche Bank behauptet, der Pressesprecher habe ein “vertrauliches Hintergrundgespräch zu Ihrer persönlichen Information” geführt, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen sei. Der Kameramann des Films, Firas Sabbagh, erklärt: „Der Deutschen Bank ist peinlich, was ihr Pressesprecher gegenüber dem Zentrum für Politische Schönheit öffentlich erklärt hat. Frank Hartmann wurde darüber aufgeklärt, dass das Gespräch aufgezeichnet wird.”
Wie das Zentrum für politische Schönheit jetzt reagiert, ist noch unklar. Gut ist auf jeden Fall, wenn der Film jetzt eine höhere Verbreitung und Verfügbarkeit findet.
Update 2: Die Deutsche Bank will jetzt doch nicht mehr klagen, um dem Ersteller dem Video kein Podium zu bieten. Wie die Deutsche Bank ganz richtig feststellt, geht es den Aktivisten darum, eine größtmögliche Öffentlichkeit herzustellen. Nach dem kräftigen Shitstorm, der den ganzen Tag anhielt und auf der Facebook-Seite des Konzerns für herbe Kritik im Minutentakt sorgte, blieb den Bankern auch keine andere Wahl mehr. Eine Klage hätte die Wucht der Kritik gegen Nahrungsmittelspekulation noch weiter verstärkt.
Wir sind ja hier nicht diejenigen, die in Karlsruhe beim Bundesverfassungsgericht die Halbgötter der Freiheit sehen, die es schon richten, wenn die Politik mal wieder schiefläuft. Wenn stimmt, was Heribert Prantl schreibt, dann gibt es Bestrebungen am Gericht, die mehr als 6000 von Bürgern eingereichten Verfassungsbeschwerden loszuwerden. "Deshalb werben der Präsident und der Vizepräsident des Verfassungsgerichts für eine Gesetzesänderung, die das Ziel hat, Karlsruhe mittels einer "Mutwillensgebühr" von ein paar Tausend Verfassungsbeschwerden zu befreien. Die kleinen Leute sollen zahlen, wenn sie das hohe Gericht schon mit vermeintlichem Unsinn beschäftigen" sagt Prantl in der SZ. Das wäre schade, weil es das Gericht vom Souverän weiter entfernt - und eine "Selbstverstümmelung", wie Prantl das nennt.
Der AK Zensur hat die Wunschliste der Urheberrechtsindustrie, die auf dem "Wirtschaftsdialog" diskutiert wurde, erzählt bekommen. Von Deanonymisierung, über Vorratsdatenspeicherung bis zum Kampf gegen die Deckelung von Abmahngebühren ist alles dabei. Alles in allem ein Frontalangriff auf das Netz - und keine Spur von Kompromissbereitschaft. Die bleiben in ihrem Schützengraben.
Von wegen ACTA ist tot. Von wegen großer Erfolg gegen die Lobbyisten. Die EU-Kommission hat sich eine schöne Strategie ausgedacht, um ACTA doch noch durchzudrücken. Über Umwege. Bei Netzpolitik steht, wie sie das machen wollen.
Es muss nicht immer Google sein. Richard Gutjahr beschäftigt sich zum Start der neuen Google-"Datenschutzerklärung" mit den deutschen Adresshändlern, die immer noch ihr dreckiges Geschäft mit den Daten unvermindert weiterbetreiben können.
das es sich hier um schauspielerei handelt verrät zu großen teilen die kernaussage. wäre auch schön gewesen davon im artikel zu lesen.
inzwischen wurden sogar youtubekommentare unter dem film entfernt die das ansprachen… wäre schön zu wissen wer da was zensiert hat..
Dass es sich um eine fiktionale Dokumentation mit echten Interviews handelte, war doch klar.
selbst wenn es klar war verstehe ich nicht wieso die kommentare spurlos verschwinden
Da musst du die Leute fragen, die das bei Youtube reingestellt haben.