#Blockupy: Demokratiefreie Zone Frankfurt

Vera Bunse bringt die demokratiefreie Zone von Frankfurt auf den Punkt: “Es ist normal, dass diese Sorte Kapitalismus Kapitalismuskritik herausfordert. Nicht normal ist es, dass mit Demonstranten besetzte Busse Kilometer vor der Stadt aus dem Verkehr gezogen, gefilzt, die Insassen fotografiert und ihre Personalien aufgenommen werden.” In Frankfurt wurden nicht nur alle Demos und Aktionen verboten, sondern sogar Grundgesetz verteilende Attacdemonstranten überprüft und vertrieben, andere Demonstranten unter Anwendung von Schmerzgriffen festgenommen. Was dort passiert, kann man getrost schon unter “autoritärer Kapitalismus” verbuchen. Ein Gesellschaftssystem auf das wir schon länger geradlinig zusteuern.

geschrieben von: John F. Nebel

John F. Nebel ist Blogger, Podcaster und Journalist. Bei Metronaut sind seine Themen Soziale Bewegungen, Grundrechte, Freiheit, Überwachung, Netzpolitik, Aktivismus, Public Relations und alles andere, was ihn gerade interessiert.

Ein Kommentar

  1. bloggy says:

    Ich wette, dass die meisten Blockupy-Anhänger sogar noch ein Bankkonto bei der Commerzbank / Deutsche Bank / etc. haben.
    So kurzdenkig sind diese Deppen überall geworden.
    Dabei hat der Konsument die grösste Macht: wenn niemand mehr mit Aktien handeln würde und auch kein Bankkonto mehr hat, brechen die Banken automatisch zusammen. Aber so intelligent ist eben niemand mehr auf dieser Welt…

Hinterlasse einen Kommentar