CC-BY-NC Rasende Tyskar

Hamburg: Die Mär der angreifenden Demonstranten

CC-BY-NC Rasende Tyskar

Die Polizei hat am 21. Dezember in Hamburg eine angemeldete Großdemonstration mit etwa 7500 Teilnehmern nach etwa 20 Metern gewaltsam gestoppt.

So berichtet die taz:

Kaum hatten sich die ersten Reihen auf der erlaubten Route bewegt, schritten ihnen Polizeikräfte entgegen. Ohne Vorwarnung gingen die Beamten mit Schlagstöcken und Faustschlägen gegen die Demonstranten vor. Zur Unterstützung setzen sie Wasserwerfer ein. Der Auftakt einer Eskalation an der Elbe.

Dass die Polizei gegen die Demonstrierenden vorging und dabei Schlagstöcke, Faustschläge, Wasserwerfer und Pfefferspray einsetzte ist unstrittig. Unstrittig ist auch, dass danach Straßenschlachten entbrannten, bei denen auch Demonstranten gewaltvoll vorgingen.

Der interessante Punkt ist jedoch das Eingreifen der Polizei um 15.11 Uhr gegen eine bis dahin absolut friedliche verlaufene Kundgebung und beginnende Demonstration. Die Szene an der Brücke ist hier auf dem Video zu sehen:

Die Polizei rechtfertigte ihr gewaltsames Vorgehen gegen die Demonstration, und damit die tausendfache Verletzung des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit zuerst damit, dass “Beamte schon gleich zu Beginn mit Steinen von einer Brücke beworfen worden seien”. Nach einem Video im Netz (das von der Gegenseite der Brücke aufgenommen wurde), wurden die Beamten tatsächlich mit Gegenständen beworfen (bei Minute 8:55) – nur hatte zu diesem Zeitpunkt die Polizei den Demonstrationzug schon gestoppt, wie man auf dem Video (ab ca. Minute 0:15) auch sehen kann.

Die Polizei rechtfertigte später ihr Eingreifen gegenüber der Frankfurter Rundschau mit der Begründung, dass die Demonstration “plötzlich und ohne Absprache mit der Polizei” losgelaufen sei. Doch da war das Narrativ von den angreifenden Demonstranten schon lange in der Presse und wurde quasi von Mopo bis Tagesschau in allen Medien – ohne eine redaktionelle Prüfung der tatsächlichen Vorgänge – immer weitergespielt.

Es spricht vieles dafür, dass es sich beim Einsatz gegen die Demonstration um ein vorher durch die Polizei geplantes Ereignis handelte, wie Publikative detailreich darlegt. Dies ist politisch brisant, da es sich um einen massiven Grundrechtseingriff handelt und die Polizei in einem solchen drastischen Szenario sich vermutlich politisch, z.B. beim Innensenator, für das Vorgehen rückversichern würde.

Sicher ist jedoch, dass der Polizeieinsatz zu diesem Zeitpunkt nicht verhältnismäßig war, da es ja keine Straftaten gab, die das rechtfertigten. Selbst, wenn es auf einer Demonstration zu vereinzelten Steinwürfen oder Straftaten kommt, muss die Polizei Verhältnismäßigkeit wahren und versuchen, die Täter aus der Demonstration zu entfernen um den anderen Demonstrationsteilnehmern die Durchführung der Demonstration zu ermöglichen.

In jedem Fall zeigen die Ereignisse in Hamburg aber, wie einfach sich medial eine “Schuldfrage” spielen lässt, wenn Vertreter der Mainstreampresse nicht die realen Ereignisse vor Ort bewerten, sondern Polizeipressesprechern qua Amt eine hohe Glaubwürdigkeit zuweisen und deren Ausführungen dann eins zu eins übernehmen. Die Kommunikation und Pressearbeit von Demonstrationsbündnissen kann da einfach nicht mithalten, und hat nach einer gewaltheischenden Vorberichterstattung wie in Hamburg auch keine Chance, Ernst genommen zu werden. Am Ende bleiben böse Demonstranten, die Krawall machen und 82 Polizisten verletzen. Von hunderten verletzten Demonstranten, Polizeigewalt und Grundrechtsverletzungen wird kaum jemand berichten.

geschrieben von: John F. Nebel

John F. Nebel ist Blogger, Podcaster und Journalist. Bei Metronaut sind seine Themen Soziale Bewegungen, Grundrechte, Freiheit, Überwachung, Netzpolitik, Aktivismus, Public Relations und alles andere, was ihn gerade interessiert.

161 Kommentare

  1. ampelbein says:

    Und das, sicher ungerechtfertigte, stoppen des Demonstrationszuges rechtfertigt in irgendeiner Art und Weise Gewalt gegen Menschen und Gegenstände? Warum nimmt jemand der friedlich demonstrieren will Böller mit und/oder wirft mit Steinen?
    Warum distanziert sich der Rest des Demozuges nicht sofort von den Gewaltgeilen Idioten?

    Ja, ich weiß, auch die Polizei bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm und ist schnell bei der Hand mit Wasserwerfern und Tränengas. Das ist noch lange kein Grund mit Gewalt zu reagieren.

    • John F. Nebel says:

      Mir geht es hier nicht um Rechtfertigen von Gewalt, sondern um die Tatsache, wie eine Nachrichtenrealität entsteht. Die Rezeption der Medienkonsumenten ist komplett eine andere, wenn ich sage “Demonstranten greifen Polizei an, Polizei löst deswegen Demonstration auf” im Gegensatz zu “Polizei greift friedliche Demonstration an, Demonstranten reagieren daraufhin mit Gewalt”.

      Im ersten Fall sind es nur die Demonstranten, die etwas Illegales tun, auf das die Polizei im Rahmen ihres Gewaltmonopols reagiert. Im zweiten Fall – und dieser ist hier augenscheinlich näher an der Realität – verhält sich zuerst die Polizei und dann Demonstranten gegen das Gesetz. Das macht schon einen Unterschied.

      Es wäre ein Leichtes gewesen mit sauberer Recherche und journalistischer Sorgfaltspflicht das Ereignis eben nicht einseitig wiederzugeben und damit das, was real passiert ist, nicht zu verdecken.

      • mädelaushh says:

        warst du denn da? ich schon für die flora, die esse-häuser bzw.die erhaltung der kiez-kultur und die lampedusa-flüchtlinge.
        und ich hatte angst- zunächst nicht vor den bullen sondern vor vermummten gewaltbereiten kindern, die noch nicht mal aus dieser stadt waren, vor böllern, die vor meinen ohren explodiert sind und angst vor der blödheit des “schwarzen blocks” den bullen genau das zu geben um die ziele der demo in 0kommanichts zu nichte zu machen. ich hab gesehen wie demonstranten losgeschlagen haben atac usw gerufen haben…rechnet, dann wirklich noch jemand mit einem deskaltionswillen der gegenseite? es es schade und traurig, dass demos missbraucht werden um gewaltbereiten menschen, damit meine ich beide seiten! raum zu geben. wären alle normal angezogen mit offenem gesicht gekommen, ohne wurfgeschosse wäre die berichtsbestattung auch eine andere.

        • Holger Eich says:

          Naja der Konflikt war in meinen Augen ab dem Stoppen des Demonstrationszuges nicht mehr aufhaltbar.
          Wenn 7.500 Demonstranten von hinten tw. drücken können die Leute vorne nicht einfach stehen bleiben.
          (Hätte man sich als Polizist sich ja denken können)
          Was passiert also, die ersten Reihen werden nach vorne gedrueckt (man sieht im Video deutlich wie einige sich gegen den hinteren teil der Demo stämmen) und treffen letztendlich auf die Polizeikette, diese weicht nicht zurück sondern fängt an in die Leute rein zu knüppeln.
          Klar wäre es vllt. taktisch Klüger gewesen nicht sich gleich zu wehren aber wer kann es den Leuten schon verübeln wenn sie sich im Recht sehen, da sie angegriffen wurden.

          Und du musst der Polizei nicht bescheid sagen wann man nach einer Kundgebung losläuft, dass ist oft auch gar nicht möglich.

          So kann man letztendlich auf Bewusste Eskalation seitens der Polizei & Behörden spekulieren, um den legetimen Protest zu kriminalisieren.
          Was auch super geklappt hat.

      • wilson says:

        Erst ist das Video über 40,jetzt nur noch 27 min lang.Was ist da los?

    • der captain says:

      sorry aber wer nimmt jemanden ernst, der argumentiert, wenn der staat mit eskalierenden und gewaltätigen maßnahmen agiert, darf man nicht mit gewalt antworten. welches vorgehen wird von solchen leuten denn vorgesclagen und als legetim angesehen? Weg rennen, sich verhaften lassen oder nieder prüggeln lassen oder sogar nicht seinem verfassungsmäßigem recht auf versammlungsfreiheit verzichten?

    • Don Melón says:

      Das Konzept ist für jemanden aus der Welt des Ego-Kapitalismus evtl Unbekannt, aber wir haben soetwas wie Solidarität zueinander.

    • StB says:

      hmmm, und wenn die polizei eine friedliche demo will, wieso kommt sie dann mit wasserwerfern, panzern, pfefferspray etc.??

      also komm, das ist keine argumentation!! polizeigewalt über sich ergehen lassen und dann bei gericht klagen?! wie soll das gehen?! soll ich dann mein demonstrationsrecht im gericht ausüben, weil auf der strasse ich mit rechnen muss, zusammen geschlagen zu werden oder ähnliches??

      ich habe ein recht mein unmut kund zu tun und misstände anzuprangern und für meine ziele die öffentlichkeit von mein anliegen zu überzeugen. durch eine demo.

      wenn jedoch die polizei politische demos stört, wie auch z.b. bei der demo durchs frankfurter bankenviertel, dann kann ich eben NICHT meinen unmut kund tun und misstände anprangern.
      da ich mir aber dieses recht nicht nehmen lassen will, MUSS ICH MICH WEHREN!!um rechte muss man kämpfen!! 1. um sie zugesprochen zu bekommen 2. um sie nicht zu verlieren!!

    • Matt says:

      Ich bin zwar kein Fan dieser linken Spinner (und genauso wenig von rechten Spinnern), jedoch muss jeder neutrale Zuschauer, der Augen im Kopf hat, zugeben, dass in 90% der Fälle die Polizei anfängt, sei es aus Langeweile, perversen Rachegelüsten aufgrund von Hänseleien zur Schulzeit oder zum Rechtfertigen ihrer übertriebenen Anzahl eingesetzter Polizisten, deren Einsatz der Steuerzahler zahlt, welcher dann oftmals irrtümlicherweise den Demonstranten die Schuld daran gibt. Würden keine Schlagstöcke fliegen und keine Wasserwerfen wie Panzer durch die Straßen rollen, könnten sich einige Steuerzahler ja evtl. fragen, wozu sie für zig Tausend Polizisten zahlen müssen, welche nur dumm rumstehen und nichts zu tun haben. Die gleiche Thematik kennt man auch von Fußballspielen.

      Um deine Frage zu beantworten: “Warum nimmt jemand der friedlich demonstrieren will Böller mit und/oder wirft mit Steinen?” Nun ja… nach meinen obigen Ausführungen, in denen ich geschildert habe, dass man als neutraler Beobachter ganz klar erkennt, wer in 9 von 10 Fällen Opfer und Täter ist, es sei denn man ist ein wenig “gaga” im Kopf und hat Probleme damit, Wunschdenken und Realität richtig zu verarbeiten, würde ich mal sagen, zum Selbstschutz?!? Ich meine, wäre ich als friedfertiger Fußballfan nicht zu geizig, mein Geld in Böller zu investieren, würde ich es glatt tun, nicht zwecks Randale, zwecks Sicherheit. Für den Fall, dass ein netter Herr in Grün auf dem Nachhauseweg vom Stadion mal wieder Langeweile hat, wäre ein Böller recht hilfreich. Aber nein, ich verspeise lieber eine Bratwurst während des Spiels, anstatt an meine Sicherheit nach dem Spiel zu denken… eigentlich ganz schön dumm und fahrlässig.

      • Jones says:

        tut mir leid….was !?!?
        in wiefern zur Hölle wird denn bitte deine Sicherheit erhöht indem du einen Böller bei dir trägst ?
        ich kann viel verstehen, aber es gibt einfach Leute die sind mit dem Kopf so oft gegen die Wand gelaufen…..

        • Matt says:

          Stimmt. Die Polizei erhöht ihre Sicherheit ja auch nicht durch das Tragen einer Waffe, Schlagstöcke, Pfefferspray, usw. Vollidiot! Natürlich bringt ein Böller zum Erhöhen der eigenen Sicherheit nicht wirklich etwas. War vlt. ein blödes Beispiel und etwas überspitzt ausgedrückt, weil dieses Thema einen wütend macht:)
          Aber solange die Polizei zu friedlichen Demonstrationen mit panzerähnlichen Fahrzeugen durch die Straßen pflügt, muss man sich doch irgendwie angemessen verteidigen. Da nicht 3000 Demonstranten mit einer Schrotflinte durch die Straßen laufen können, müssen sie halt zu anderen, erschwinglicheren Mitteln greifen, z.B. Böller oder Steine. Oder sollen sie sich durch das Werfen von rosagelben Luftballons wehren?

    • jonas says:

      Wenn du “verkloppt” wirst wehrst du dich nicht??

    • NGB says:

      Es gibt einige Zeugenaussagen die Berichten das die Polizei absichtlich mit 5 Beamten in die Menge ist und drauf losgeschlagen haben..bevor es begann!!

      • portis says:

        Jo weil Zeugenaussagen bei solchen Anlässen auch SO zuverlässig sind. Es gibt JEDER seine unqualifizierte Meinung ab, das geht mir so auf den Senkel. Ich habe mal im Personenschutz einen Menschen recht unsanft am Boden fixiert, weil er eben einen Stein geworfen hat. Da haben auch ganz viele Menschen gesehen wie ich ihn “grundlos zusammengeschlagen” habe.

        Wer nicht dabei war, kann sich einfach nicht so ein Urteil erlauben wie es viele tun. Fehler gibt es auf beiden Seiten mehr als genug,,,

    • Unwichtig says:

      @ampelbein:

      “Ja, ich weiß, auch die Polizei bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm und ist schnell bei der Hand mit Wasserwerfern und Tränengas. Das ist noch lange kein Grund mit Gewalt zu reagieren.”

      Doch, genau das ist es! Actio = Reactio, Gewalt erzeugt Gegengewalt. Jeder Mensch hat das Recht sich körperlich zu verteidigen wenn er angegriffen wird. So einfach ist das! Echt klasse wie du hier die Täter-Opfer-Rolle geschickt vertauschst und mit fadenscheinigen Ausreden die Polizeiwillkür versuchst unter den Teppich zu kehren. Dass bei einem Menschen da nicht sofort die Alarmglocken klingeln wenn der Staat sich so faschistoid verhält oder sogar das ganze noch herunterspielt, stellen sich bei mir die Nackenhaare.

  2. Weitergeber says:

    Bilder welche die Ereignisse recht eindrücklich vermitteln http://www.flickr.com/photos/boeseraltermannberlin/sets/72157638891208785/

  3. Landpirat says:

    @ampelbein: Wie soll sich ein Zug aus 7500 Menschen denn “sofort von gewaltgeilen Idioten” distanzieren? Eine Pressemitteilung herausgeben?

  4. Peter Pan says:

    Eine Demonstration in der sich ein Großteil vermummter Personen bewegt muss nach deutschem Recht gestoppt werden! Also wer hat jetzt angefangen zu stänkern?

  5. ampelbein says:

    @Landpirat, das wäre im Nachgang der Demo zu hoffen, ja. Wenn jemand Böller dabeihat ist klar, dass er nicht zum demonstrieren da ist, sondern um Krawall zu machen und solche Leute lenken von den wichtigen Anliegen der (meisten) Demos ab.

    Als Sofortmaßnahmen:
    – aus der Umgebung des Idioten verschwinden
    – mit Worten dem Idioten klarmachen dass Gewalt gar nicht geht
    – Wenn sich rausstellt dass viele idioten dabei sind: Aus dem Demozug rausgehen um zu zeigen dass man sich nicht auf dieses Niveau runterlässt.

    Damit zeigt man der Polizei, vor allen Dingen aber unbeteiligten Zuschauern, dass man Gewalt nicht akzeptiert und wirklich friedlich demonstrieren möchte.

    • Akrat says:

      @ampelbein
      Nach deine Argumentation, sind aber die Polizisten, wenn sie mit Knüppeln, Knarren und Reizgas auftauchen, dazu noch Wasserwerfer und Panzer dabeihaben, aber auch auf Gewalt aus.
      Das dürfte dann die Realität eher treffen!
      Könntest du dir vorstellen, dass Leute Sachen mitnehmen um sich gegen angreifende Staatsgewalt zu wehren?
      Nicht umbedingt um anzugreifen und den meisten Böllerwerfern geht es da glaub ich auch eher um den Knall, die Ninja turtles kannst du damit eh kaum Schaden zufügen!

      • Kenny says:

        Die Polizei tritt in der Regel so auf, wie sie es für den Anlass angemessen hält. Das heisst, bei Castor-Transporten sind Helme und Knüppel griffbereit oder sogar aufgestzt und in der Hand.
        Wenn eine Kindergarten-Initiative für den Erhalt einer Streichelwiese auf die Strasse geht, dann wird es vielleicht einen Streifenwagen geben, der vorweg fährt – aber keine Wasserwerfer.
        Die Sherifs schlafen auch nicht auf dem Baum. ;-)

        Für mich sehen die Bilder der Demonstranten bedrohlich aus und wenn vor Beginn des Marsches bereits Steine fliegen, ist es auch in Ordnung, wenn die Polizei zügig einschreitet.
        Der Schwarze Block waren keine “Pro-Flora”-Leute, das waren zugereiste Hooligans.
        Die Flora ist ein bunter Ort, die Leute dort haben mit den ersten fünf Reihen der Demonstranten NICHTS zu tun, ausser das deren angemeldete Demonstration zum Zwecke der Provokation mißbraucht wurde – gleichfalls wurde die Flora damit in Mißkredit gebracht, was wiederum der eigentlichen Sache nämlich den Flüchtlingen und der Flora letztendlich nur geschadet hat – wer nimmt denn jetzt die Ziele der Demonstration ernst?
        Welcher “normale” Bürger kann sich denn jetzt noch mit den Zielen der Demonstration identifizieren?
        Es war doch abzusehen, dass es so weit kommt aber die Schuld liegt ganz bestimmt nicht bei der Polizei!

      • Lousy says:

        @Akrat
        Ich finde, die Argumentation von ampelbein ist gut nachvollziehbar. Zu deinen Punkten:
        Dass die Polizei womöglich auch gewaltbereit ist, heißt doch noch lange nicht, dass 1) man gegen sie aufrüsten muss und dass 2) es keine gute Idee wäre, sich von gewaltbereiten Idioten fernzuhalten.

        Und dein Hinweis darauf, dass die meisten der von Krawall-Machern mitgebrachten Böller und Gegenstände den Polizisten “kaum Schaden zufügen” könnten, ist jawohl keine Rechtfertigung dafür, solche Sachen mitzubringen und auch zu benutzen. -.-
        Die drei von ampelbein genannten “Sofortmaßnahmen” finde ich sinnvoll und würde auch so verfahren. Wer dagegen Gewaltbereitschaft signalisiert und damit die körperliche Auseinandersetzung einer inhaltlichen(!) vorzieht, dient dem Anliegen von Demonstrationen gerade nicht! So kann man in der Sache nichts erreichen.

    • Volya says:

      „Damit zeigt man der Polizei, vor allen Dingen aber unbeteiligten Zuschauern, dass man Gewalt nicht akzeptiert und wirklich friedlich demonstrieren möchte.”
      Genau das ist passiert. Der hintere Teil der Demo meldete unabhängig vom schwarzen Block eine Spontandemo an und zog friedlich und tanzend in die entgegengesetzte Richtung, bis er am Ende er Straße nach Intervention der Polizeiführung von Wasserwerfern gestoppt wurde.
      Auch eine friedliche Demo mit diesen Inhalten war von Regierung und Polizei nicht erwünscht, Punkt. Die Gewalt wurde extra provoziert, um das eingreifen später mit tollen Bildern legitimieren zu können – dass genau das der Fall war dokumentiert ja auch dieser Artikel.

  6. Rico says:

    Entweder sollte der Zug nur 20 Meter weit kommen oder die Polizei hat sich echt dämlich angestellt, als die Demo einfach los lief (Team Green hatte da noch keine Helme auf, was gegen Steinwürfe u.ä, ganz zu Anfang spricht).

  7. Tuatha says:

    Das Gewalt keine Lösung ist, ist unbestritten. Eindeutig ist aber das bereits im Vorfeld das Demonstrationsrecht eingeschränkt worden war. Dazu kommt, das mit mit dem Demonstrationsstop zu einem Zeitpunkt, da KEINE Eskalation vorlag, die Situation künstlich von Seiten des Innensenats angeheizt wurde. Hier hat der Hamburger Senat eindeutig Staats-Gewalt ausspielen wollen. Alle Videos zeigen einhellig, dass es beim STOP ruhig zuging und war. Erst nach offizieller Auflösung, also nach Grundrechtsverletzung ist es zu Ausschreitungen gekommen, die teilweise sogar ganz eindeutig von Polizeitruppen ausgingen. Danach unterlagen die Demonstranten NICHT mehr unter Demonstrationsschutz, es konnte also wahllos und willkürlich auf sie losgegangen werden. Was sich übrigens in der stundenlangen Kesselaktion deutlich niedergeschlagen hat. Das das alles NICHT deeskalierend zu bezeichnen ist sollte jedem klar sein. Das genau war auch nicht die Strategie. Zu befürchten ist, das diese Demonstration als Auslöser die Grundlage für weitere Gesetzesänderungen und Aktionen bilden soll. Hinzuzufügen ist, das ab 22 Uhr freie und offizielle Journalisten über Kamerausfall klagten, so das auch der Geruch zur Manipulation technischer Geräte im Raume steht. Offensichtlich war bekannt geworden, dass Beweisfilme zum Vorgehen der Behörden sehr früh und schnell auf Youtube gelandet sind.
    Die Klagen über Vermummung, sorry, kann ich nicht nachvollziehen, wenn ich sehe wie brutal die öffentliche Hand gegen die Bevölkerung vorgeht. Bespitzelung, Abhören, Gesichtserkennung , alles martialische Tendenzen, die normalerweise Friedrich und Co zuzuschreiben sind. Von Demokratieverständnis und Einhaltung der Menschenrechte und Rechte nach BGB keine Spur. Provokation also Einladung und forcieren von Straftaten erklären derartige Vermummung.
    Bei derartigem Vorgehen von seiten des Staates stellt sich die Frage nach Gewährung des zivilien Ungehorsams. Unisono hat der Einsatz der Truppen für Sympathiedemonstrationen in vielen anderen Städten ausgelöst. Nur ist zu hoffen, das dort die Politiker weitsichtiger und menschenrechtsorientierter sind.
    Wer sich dann noch die Eigenwerbung von Hamburgs Senator Neumann zu Gemüte führt macht sich eh seine Gedanken wohin wir steuern. NSA und dunkler Schatten lassen grüßen.
    Wir brauchen und wollen keine zweite Kristallnacht!

  8. immersindieanderenschuld says:

    Ich war bei dem Chaos zu gegen und ich finde es scheinheilig wie argumentiert wird.Es war von Anfang an klar das randaliert wird!!! Und das konsequenzen dsraus resiltieren ist auch klar!!Man kann es sich immer so zuschustern wie es einem in den kram passt.Die leid tragenden sind wie immet die Bewohner deren Bezirk rücksichtslos

  9. Paul says:

    Linke Gewalt ist wie rechte Gewalt. Beides Scheiße! Das in unserer Stadt der schwarze Mob geduldet wird, ist schon ein dicker Hund. Die Polizei war noch viel zu zimperlich. Die Bürger und die Politik sollten sich mehr engagieren und äußern gegen dieses Flora Gesindel. Wir wollen Euch nicht in Hamburg!

    • re89 says:

      Erster Satz: falsch.
      Zweiter Satz: richtig.
      Rest: live aus dem Buergerliche-Mitte-Extremismus-Sumpf

      • Anna says:

        @re89
        Wer bist du zu entscheiden was falsch und richtig ist ?
        Du teilst Gewalt in richtig und falsch. Der Anfang allen Übels.

        • alboh says:

          > Du teilst Gewalt in richtig und falsch.

          Da haben Sie die Aussage falsch verstanden. @re89 sagte, dass es wohl einen unterschied zwischen linker und rechter Gewalt gib aber beide “scheiße” sind, wie @Paul sagte.

          @Paul
          Aus einer gewissen Distanz mag das stimmen. Jedoch ist es eine Vereinfachung der Realität und eine polemische Auseinandersetzung mit diesem doch recht heiklen Thema.

        • Hans in der Flora says:

          Du sagst nichts zur Polizeigewalt, aber ich vermute mal, dass die, wie oben bewiesen, von der Polizei ausgehende Gewalt richtig ist ?
          Gegen Gewalt hilft nur Gegengewalt. Ich lass mich nicht nieder knüppeln.
          Der Senat, insbesondere Freund Olaf, wollte doche einfach nur, dass alle Ziele die wir haben untergehen und die Bullen uns möglichst einfach als blanke Krawalltouris darstellen können.

          Ich hätte meinen Tag deutlich angenehmer verbringen können.

          • john says:

            “Der Senat, insbesondere Freund Olaf, wollte doche einfach nur, dass alle Ziele die wir haben untergehen und die Bullen uns möglichst einfach als blanke Krawalltouris darstellen können.”

            das traurige ist, dass es für freund olaf ausgesprochen einfach zu seine scheint seine ziele zu erreichen. es läuft doch wirklich IMMER auf das gleiche hinaus. wichtige anliegen werden zu einer randnotiz, sobald den chakkos nur der kleinsten anlass geboten wird (unabhängig von der frage wer den nun angefangen hat). sind die demos sind zu undiszipliniert?

    • ck tore says:

      @ anna

      gewalt ist eigentlich immer scheisse. eigentlich – denn du wirst mir recht geben, das die meisten menschen, kein problem damit haben, gewalt gegen einen diktator wie adolf hitler anzuwenden.

      wenn du dich in einer situation mit einem kriminellen nur durch gewalt wehren kannst, ansonsten wird er dich umbringen, wirst du sehr wahrscheinlich dich gewaltätig wehren.

  10. Kahrs says:

    Es spielt keine Rolle, ob die Polizei angefangen hat, denn bei den Demonstranten handelte es sich um Chaoten-Gesindel.

  11. Antispast says:

    Ich habe die Ausschreitungen als Anwohner direkt mitbekommen. Einige Demonstranten waren von Anfang an auf Krawall aus! Die von Euch gezeigte Bilder zeigen leider nur eine Abbildung der Wirklichkeit – es gibt jedoch mehrere!! Scheiß Schwarzer Block!

  12. Malatesta says:

    Da die Existenz des kapitalistische Systems schon der Angriff ansich ist, kann jede Antwort darauf nur ein Wehren sein. Und genau das ist gestern geschehen.

  13. Gutmensch says:

    Ich finde man sollte nicht mehr für diese bürgerlichen NSU-Relativierer auf die Straße gehen. Sollen sie doch in ihrem Hamsterrad eingehen.

  14. wagner d.1 says:

    @ ampelbein

    aktion und reaktion. die meisten menschen denken nicht so reflektiert wie du ( ? ). die cops sind profis, deren einsatzleitung wird erfahrung haben. ist jedenfalls zu hoffen. von daher einfach mal auch traurig für den einfachen polizei beamten im strasseneinsatz, wenn er aufgrund von falschen entscheidungen unter umständen sein leben riskiert,weil einige etagen höher in der hierarchie, verantwortliche “bürgerkriegs” ähnliche situationen mal live durch stehen wollen.

    ob gewalt gerechtfertigt oder nicht ist ist hier sinnlos zu diskutieren, fakt ist, das solche reaktionen durch eine vorherige polizeiliche aktion sehr wahrscheinlich sind.

    kein verständnis für autonome strassenkämpfer, aber noch weniger für unverantwortliche entscheider aus der politischen ebene, die hier gesundheit von polizisten wie normalo bürger riskieren. aktion und reaktion.

    ganz klar: verantwortung für eskalation liegt hier NICHT bei sog. autonomen.

  15. ampelbein says:

    @wagner d1: “ganz klar: verantwortung für eskalation liegt hier NICHT bei sog. autonomen.”

    Ich habe das schon öfters gesagt, aber: Jemand der mit Böllern, Steinen und Bengalos auf eine Demo geht WILL die Eskalation und nimmt dankbar an wenn ihm ein Anreiz gegeben wird. Im gestrigen Falle eben ein (ungerechtfertigtes) stoppen des Demozuges. Glaubt hier im Ernst jemand daran dass die halbvermummten, gewaltbereiten Autonomen ohne Personen- oder Sachbeschädigungen wieder nach hause gefahren wären?

    • panchoV says:

      Die Frage ist, ob her jemand ernsthaft glaubt, dass jemand Steine auf eine Demo schleppt. Seit 1949 sind 3 Polizisten bei Demonstrationen gestorben. 2 wurden 1987 durch einen psychisch kranken Demonstranten erschossen, 1 starb bei einem Hubschrauberunfall. Auf der anderen Seite sind sich ein dutzend Demonstranten gestorben, 1 durch einen Steinwurf, aber bspw. auch 1 anderer erschossen von einem Polizisten, der zunächst dafür auch noch belobigt wurde. Diesmal sind wieder 5 mal soviele Demonstranten verletzt worden, es wurde einem dpa Reporter, der sein Presseausweis vorzeigte ins Gesicht geschlagen, auf dem Boden liegenden Verletzten wurde noch einmal mit dem Schlagstock auf den Kopf geschlagen. Die meisten Opfer, normale Demonstranten, kein schwarzer Block.
      Warum also soll die Polizei nicht Eska- sondern Deeskalieren? Weil es verdammt noch eins klug ist!
      Das nächste Mal werden diejenigen, die jetzt friedlich demonstrieren wollten, sich zu einem großen Teil auch anders vorbereiten.

  16. Nach solchen Ausschreitungen hört und liest man von Seiten vieler Bürger sofort massenhaft die Empörung über gewaltgeile Idioten, Krawalltouris und dergleichen – so auch hier im Kommentarbereich. Das sind dann aber in der Regel Kommentare von Leuten, die sich noch nie mit Linksautonomen unterhalten haben. Ich kann die Motivation der Linksautonomen doch nicht einfach als Gewaltgeilheit, Bock auf Stress etc. anprangern, wenn ich gar keine kenne.

    Straßenkampf war immer ein Mittel der Auseinandersetzung politischer Ideologien. Linksextreme halten nun mal den staatlichen Repressionsapparat per se für gewalttätig (und haben gute Gründe dafür) und halten die Eskalation auf der Straße für ein probates Mittel. Das kann man ebenso falsch finden, aber es als Gewaltgeilheit abzutun, belegt nur das Desinteresse an einer inhaltlichen Auseinandersetzung.

    • demok says:

      Gewalt und Eskalation auf der Straße mag durchaus seinen Sinn und Stellenwert haben, aber bitte auf seinem eigenen Platz. Zur Änderung an den eigentlichen Inhalten der hier zerstörten Demo trägt das aber abseits von Inhalt Fuck-the-System nicht bei, sondern nimmt das Verständnis dafür in der Öffentlichkeit. Die einzige Änderung ist die steigende gesellschaftliche Akzeptanz für martialische Polizeiaufgebote, Überwachung und Einschränkung von Grundrechten.
      Wenn unsere radikale Linke mal endlich aufhört, sich höchst intelektuell ausschließlich mit sich selbst zu beschäftigen, merkt sie das vielleicht auch mal:
      Gewaltgeilheit ist das Desinteresse an einer inhaltlichen Auseinandersetzung!

      • margot says:

        Tja, das hätten wohl die wenigsten erwartet, dass die Linke mal die Reste der Demokratie verteidigt, die noch übrig sind.
        Das Verständnis in der Öffentlichkeit soll ja überhaupt nicht erreicht werden, deswegen gibt es ja auch Zeitungen wie MOPO; Abendblatt und Welt, Sender wie ARD und ZDF die sich und ihre Leser/Zuschauer mit Gewaltdarstellungen vollstopfen. Wäre eine inhaltliche Auseinandersetzung gewünscht, würden nicht als erstes und ausschließlich der Polizeisprecher und der Innensenator zu Wort kommen um ihre “Sicht” in den Abendnachrichten dazustellen.
        “Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.” (Albert Einstein)

  17. Bodil says:

    Ich war nicht bei der Demo, ich war aber am Freitag auf dem Kiez unterwegs und was dort schon abging, da war es klar, dass die Demo am nächsten Tag so ablaufen muss.

    Ich finde es vor allem schade für den Fortbestand der Roten Flora, für die armen ehemaligen Bewohner der Esso-Häuser und dem Molotow und den Flüchtlingen. Den allen ist nicht geholfen worden!!!!! Das Gegenteil ist geschehen und das tut mir unheimlich leid. Mir tun auch alle Anwohner leid, deren Fensterscheiben, Müllcontainer, Autos, Fahrräder etc gestern beschädigt worden sind.

  18. Iserbrooker says:

    Also mal ganz ehrlich…!? Wer nimmt denn Böller und Farbbeutel, Pyrotechnik und womöglich Steine mit zu einer Demo, wenn er / sie friedlich demonstrieren möchte?
    Und warum muss man als Demonstrant fremdes Eigentum zerstören?

    Ich würde echt gern mal wissen, was wäre, wenn man mit 7000 Leuten vor der Flora steht und die Fenster mit Steinen einwirft oder gar das Gemäuer anzündet!? Wird dann die ach so böse Staatsgewalt zum Löschen und Schützen gerufen oder sollte so eine Demo erst gar nicht zugelassen werden, werte Aktivisten?

    Tue keinem etwas an, was du nicht selber erfahren möchtest! Und wer Wind sät, wird irgendwann Sturm ernten! Viele Hamburger sind es leid, dass bei jeder Demo Hobbykämpfer dabei sind, die nicht demonstrieren wollen, sondern nur auf Krawall aus sind.
    Und ja, man kann sich von diesen Ärs**en distanzieren! Abstand halten, mit Überzahl aus der Demo ausgrenzen, an die Polizei übergeben.

    Nur so kann es wieder zu guten und meist sinnvollen Demonstrationen kommen, die auf Mißstände aufmerksam machen, ohne, dass die Polizei und die Bürger der Stadtteile Angst um Gesundheit und Sachdinge haben müssen. Entsprechend würde die Polizei auch weniger “bewaffnet” auftreten!
    Am Samstag war im Vorfeld schon so viel Gewalt versprochen worden, dass man sich vorbereitet hat.
    Ich finde es sehr gut, dass man ein paar der Verirrten festgenommen hat bei der Zerstörung von Scheiben der Deutschen Bank! Die sollen dafür zahlen, dass sie ihre Aggression nicht auf andere Weise befriedigen können…!

  19. OhGott says:

    Was zur Hölle ist los mit dir john f. Nebel. Wenn du mir in mein auto fährst kann also zu dir nach Hause gehen und komplett ausrasten und nebenbei noch deine Familie vermöbeln, weil du ja angefangen hast? Und mich hinterher hinstellen und die Medien beschimpfen? Die Eskalation zeigt doch die absolute Richtigkeit der Aktion der Polizei. Ich bin pro Einsatz von gummigeschossen gegen Steinwerfer, wie kann man solche Leute noch ansatzweise in Schutz nehmen..

  20. hanswurst says:

    mit leuten, die krieg spielen kommt man nicht weiter.
    wer cool genug ist, der polizei mit 100% gelassenheit zu begegnen, der gewinnt auch.
    die demonstranten sollten sich mal mit ghandi und anderen erfolgreichen revolutionären beschäftigen. sonst ist eine protestbewegung ein gefundenes frressen für geheimdienste und andere akteure – siehe syrien lybien agypten etc

    • topfwurm says:

      @ hanswurst

      du solltest dich eher mit ghandi beschäftigen. so friedvoll wie du ihn hier hinstellst war der nicht.

  21. Anwohner says:

    Dass ich einen Ammonium-Nitrat Brandsatz – der zum Glück nicht hochgegangen ist,
    aus meinem Treppenhaus in der Eifflerstr. entfernen musste, ist für die Dogmatiker hier
    sicherlich auch eine Polizei-Provokation gewesen, oder?

    Im Ernst – das zugereiste Asipack mit Erlebnisbedürfnis kann sich mal ficken gehn.

    Solidarische Grüße aus der Schanze. Arschlöcher aller Sorten raus!

    • Don Melón says:

      Davon ist auszugehen, weil Otto-Normalmensch nichtmal mehr die Zutaten für selbiges kaufen kann, ohne an mindestens 10 Stellen registriert zu werden.

  22. GewaltgeilerIdiot says:

    Heult doch. Deutschland wird sterben!

  23. anti says:

    was für spackos hier schreiben.haltet doch einfach das mal wenn keine ahnung hast.dummes faschisten pack

  24. Marie Meier says:

    Total richtig wie die Polizei vorgegangen ist! Dieses Pack ist nur da um Ärger zu machen! Wenn man steine auf Menschen wirft und auch Geschäfte angreift, wo normale Menschen und auch Kinder einkaufen gehen, finde ich es mehr als richtig das die Polizei diese Menschen so behandelt! Die ganzen Linken haben doch eh was gegen alles ud Sorry wer Eigentum von anderen zerstört ist meiner Meinung das letzte Pack überhaupt! Schade um die ganzen verletzten Polizisten, die nur ihren Job gemacht haben und schade dass das Esso Haus nicht eingestürzt ist, mit den unnötigen Krawallmachern!!! Wenn die alle so unzufrieden sind sollen sie das Land verlassen und wo anders leben und nicht auf unsere Steuergelder wieder so ein Polizeieinsatz veranstalten…

    • Hans in der Flora says:

      Genau dieser Egoismus und Tunnelblick hat die Welt so verkommen lassen.
      Hauptsache freszen und konsumieren. Redest linke Gewalt schlecht wünschst aber gleichzeitig allen “Krawallmacher*innen” den Tod.

      Unsre Stadt merkt
      euch das
      für euch ist kein Platz da
      Alerta alerta antifascista

    • Bakunin says:

      Morgen dann als Leserbrief in der BLÖD.

    • cheri mayyyer says:

      Ach du liebes Lieschen – braunes Pack mag ich aber auch nicht gell !!!

    • Alera Alerta Antifashista! says:

      Du sagst: “schade dass das Esso Haus nicht eingestürzt ist, mit den unnötigen Krawallmachern”, im selben Atemzug sagst du, dass wenn “man steine auf Menschen wirft” ist es “mehr als richtig das die Polizei diese Menschen so behandelt!”
      -Aber die Meschen in den Esso Häusern sollen ruhig verrecken… oder was??

      Wegen solchen dreckigen verhütungsfehlern wie dir, gibt es überhaupt solche Demos!

      !!Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland – Schwarz, Rot, Gold wird abgebrannt!!

    • wilson says:

      Hältst Dich wohl auch für nen normalen Menschen?

  25. UF_HH says:

    Ne, is klar… wenn Polizisten sich, die Anwohner und Passanten schützen, in dem sie die Demonstration beenden und versuchen die Demonstranten einzukesseln, da bereits Steine, Böller und Feuerwerkskörper Ihren Weg ( wohl absolut versehentlich! ) direkt auf Polizisten fanden, dann empfindet man das als “Demonstrant” NATÜRLICH als eskalierende, willkürliche Maßnahme der Polizei und man reagiert darauf mit Gewalt, noch mehr Steinen, noch mehr Böllern, noch mehr Feuerwerkskörpern – denn schliesslich wurde dem “Demonstranten” das Recht verwehrt, seine Meinung kund zu tun. Selbstverständlich macht es absolut Sinn, als “Demonstrant” Schilder in Polizeiautos zu versenken, Steine auf Fensterscheiben zu schmeissen, Außenmobiliar der umliegenden Geschäfte und Restaurants zu demolieren und/oder es als Straßenblockade zu nutzen und besonders nützlich ist es, Steine in Ladengeschäfte zu werfen, in welchen sich auch noch Kunden befinden, denn schließlich will sich der “Demonstrant” durch solche Aktionen auch bei Ihnen lediglich Gehör verschaffen. Ein unwissender Passant, die Anwohner, die Geschäftsinhaber, die Medien und Medienempfänger sind aufgrund der Aktionen nun ohne auch nur einen Moment zu zögern sehr interessiert an den Inhalten der “Demonstration” und wollen umgehend eine inhaltliche ( verbale ) Auseinandersetzung – nicht etwa aus Furcht, Angst oder Entsetzen, nein, weil die Aktionen der “Demonstration” dermaßen einleuchtend waren, dass jeder gewillt ist, nach Lösungen FÜR die “Demonstranten” zu suchen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Inhalte realisiert werden könnten, denn zu der inhaltlichen Diskussion/Erörterung/Auseinandersetzung kommen alle Interessierten und Beteiligten mit Steinen und Böllern, um bei ATTACKE – Rufen sogleich den jeweiligen Gesprächspartner damit zu bewerfen… ungeachtet ob vielleicht Lösungsvorschläge, Zugeständnisse oder Ablehnungen unterbreitet werden. Eines wird jedoch von allen Seiten versprochen: Keiner läuft davon und bereits verwendete Steine und sogenannte Fehlzünder dürfen von jeder Seite wiederverwendet werden. Sanitäter, Ärzte und deren Gehilfen, so auch Ersthelfern wird der Zugang zu dem Treffen richterlich ( oder durch die akzeptierte Obrigkeit des jeweiligen Gesprächspartners ) untersagt! Die Mindestverweildauer beträgt einvernehmlich für alle Gesprächspartner 3 Tage.

  26. Ralf says:

    Gewaltgeilheit …. keine Ahnung, aber der Aufruf zu Gewalt steht schon klar im Internet auf einschlägigen Seiten und in Foren …. Zitat:
    “Rote Flora verteidigen!
    Diese Soli-Note ist nur ein kleiner Teil von Auseinandersetzungen rund um die Verteidigung der Roten Flora. Ein kommendes Highlight wird eine bundesweite Demo am 21.12.2013 in Hamburg sein. Wir laden euch ein, mit uns gemeinsam im Autonomen Block ordentlich Stimmung zu machen und den Bullen, dem Senat und allen, die die Rote Flora als linksradikalen Freiraum in Frage stellen, zu zeigen, was es bedeutet unsere Projekte anzugreifen.
    Rote Flora bleibt – wie sie ist.
    Antifa heißt Angriff!”

    Und wenn Teilnehmer der Demo schon Angst bekommen vor solchen gewaltbereiten Idioten, frage ich mich, wie sich die Polizei denn nun verhalten soll? Gewähren lassen?

  27. LOL. says:

    Ich sehe mich selbst ja auch eher als Polizei-kritischen Bürger, aber wie Realitätsfred ist denn dieser Post?

    Ich früher selbst auf einigen Demos gewesen, und nein – das was in dem ersten Video zu sehen ist sind keine “friedlichen Demonstranten”. Man kann sehr gut erkennen das ganz vorn ein Schwarzer Block marschiert – im allgemeinen ein deutliches pro-Krawall Zeichen (Das natürlich auch die Polizei als solches kennt).

    Auch das die Demonstranten nicht einfach stehen bleiben, sondern sich auf die Polizisten werfen würd ich persönlich jetzt mal nicht der Polizei zuschreiben. Und wenn man doch so friedlich ist, warum pyrotechnik mitbringen?

    Und mit Versammlungsfreiheit hat der Angriff einer Horde (entgegen das Versammlungsgesetzes) Vermummter nun wirklich nichts zu tun.

  28. Tuatha says:

    Gerade nochmal über diesen Blog gestolpert und all die Kommentare gelesen.
    Es ist schon interessant, dass ihr im Grunde all das gleiche wollt, bloß mit unterschiedlichen Vorzeichen.

    Im großen Ganzen wollt ihr alle eure Ruhe haben, aber auch die Annehmlichkeiten wie gerechte Mieten, eine florierende Einkaufsstraße, Szenetreffs etc. und last not least multikulti – weil’s eben so COOL ist!
    Bis zum Zeitpunkt einer Demo meckert ihr über eure Lebensbedingungen. Wenn’s dann rund geht – sollen Köpfe rollen, aber nicht die on denen, die euch das eingebrockt haben, sondern diejenigen die für Veränderung kämpfen.
    Es ist nicht rund gelaufen und ich beneide keinen, der Federn lassen mußte.
    Was euch allerdings nicht bewusst ist oder ihr überseht, ist das hier Manipulation von Außen vorliegt.
    Natürlich weiß die Polizei WIE man deeskalierend vorgeht! Sie hat es schlichtweg NICHT getan, weil es eskalieren sollte. Das war Absicht! Ihr solltet bluten, damit ihr aufeinander vorgeht!
    Alt auf Jung, Fensterscheibe auf Autonomen …whatever
    Recht habt ihr, wenn ihr sagt, wer mit schwerem Geschütz kommt, will Schaden anrichten.. völlig richtig.
    Nur das weiß auch die Polizei und die hat Blockbildung zugelassen, wohlwissend, dass sich damit auch psychisch Blöcke und Identitäten bilden.
    Hier wurde schon vorgestern mit Meldungen wie Sperrzonen, Anzahl von Demonstranten und Polizisten die Atmosphäre derartig aufgeheizt, dass es nur einer falschen Bewegung bedurfte, um alles platzen zu lassen. Dazu kommt, dass zwar ein Gewaltblock von der Polizei geduldet wurde, sie ihn aber eindeutig hätte abdrängen können. Von ca. 7300 Menschen
    Wird berichtet. Davon ca. 3500 Schüler ! Nix gewaltbereit – sondern in Vertretung für die Asylanten! Dann noch mal 4000 gegen Gentrifizierung, Wohnungsnot etc .. was in aller Welt machen da 200 gewaltbereite Provokateure aus! Die kann das Polizeiaufgebot von 2000 – 3500 Polizisten mit dem kleinen Finger steuern!
    Nur das war NICHT geplant!
    Hört auf euch gegenseitig zu zerfleischen, fangt mal an zu denken! Hier wurde ganz genüßlich eine rechtmäßige Demo zur politischen Falle gemacht.
    Auf diese Art und Weise werden Notstandsgesetze und Überwachung verabschiedet.

    Übrigens wurde die SPD – Hamburg Seite bis zum 6.1.2014 außer Kraft gesetzt. Schitstorm ik hör Dir trapsen !!! So umgehen Senatoren unliebsame Kritik.

    • Holger says:

      “Recht habt ihr, wenn ihr sagt, wer mit schwerem Geschütz kommt, will Schaden anrichten.. völlig richtig. Nur das weiß auch die Polizei und die hat Blockbildung zugelassen, wohlwissend, dass sich damit auch psychisch Blöcke und Identitäten bilden.”
      So einfach ist das also: Die Polizei muss Blockbildung verhindern!???? Und das wird dann – vielleicht nicht vom Schwarzen Block – von der autonomen Szene als Deeskalation gewertet und akzeptiert??? Völlig realitätsfremd!

  29. wagner d.1 says:

    @ ampelbein

    ” … Glaubt hier im Ernst jemand daran dass die halbvermummten, gewaltbereiten Autonomen ohne Personen- oder Sachbeschädigungen wieder nach hause gefahren wären?…”

    ja. hier. ich. ein

    beispiel? 18.00 h demo , 1. mai, in berlin. wie weit sind die gekommen? richtig – bis zum ende, einmal durch die enge friedrichstrasse mit viel glass und alles edel bis vor brandenburger tor ( hotel adlon, u s a botschaft, diverse lobby vertretungen,….).

    @ LOL.

    “… Man kann sehr gut erkennen das ganz vorn ein Schwarzer Block marschiert – im allgemeinen ein deutliches pro-Krawall Zeichen (Das natürlich auch die Polizei als solches kennt)….”

    muuahahahahaaaa

    dich nehmen selbst die vom staatsschutz nicht.

    @ Marie Meier

    “… Dieses Pack ist nur da um Ärger zu machen! …”

    lass es raus. mal so richtig holzen.

    lass mich raten: 53 jahre alt und wohnhaft in berlin hellersdorf. immer im leben beschissen worden, verbittert und du hast es nie leicht gehabt. ein hass auf alles linke und soziale, denn dir hat auch keiner watt geschenkt.

  30. cheri mayyyer says:

    Mein zuhause ( Esso Häuser ) – dein Renditeobjekt.

  31. Tuatha says:

    http://www.shz.de/hamburg/meldungen/dank-und-schelte-fuer-die-polizei-in-hamburg-id5263631.html

    Das war die Absicht ! Jetzt werden Typen wie : Fritsche, Voßhoff und Dobrindt aktiv! 2 x CSU + 1 x CDU obgleich die SPD nicht mehr weit von der CSU entfernt ist.

  32. Rudi says:

    Linke sind auch bloß arbeitslose Idioten.Hat man sonst nichts Besseres zu tun?

  33. Manfred Salomon says:

    der blog-eintrag liest sich wie eine rechtfertigung der gewalt und ist nur aus einer perspektive geschrieben: dem “gewaltbereiten pseudo-revoluzzer”

    die argumente, dass gewalt gerechtfertigt ist, weil . . . . finde ich zum kotzen

    das einverständis vorausgesetzt wiederhole ich den kommentar eines demonstranten;

    warst du denn da? ich schon für die flora, die esse-häuser bzw.die erhaltung der kiez-kultur und die lampedusa-flüchtlinge.
    und ich hatte angst- zunächst nicht vor den bullen sondern vor vermummten gewaltbereiten kindern, die noch nicht mal aus dieser stadt waren, vor böllern, die vor meinen ohren explodiert sind und angst vor der blödheit des “schwarzen blocks” den bullen genau das zu geben um die ziele der demo in 0kommanichts zu nichte zu machen. ich hab gesehen wie demonstranten losgeschlagen haben atac usw gerufen haben…rechnet, dann wirklich noch jemand mit einem deskaltionswillen der gegenseite? es es schade und traurig, dass demos missbraucht werden um gewaltbereiten menschen, damit meine ich beide seiten! raum zu geben. wären alle normal angezogen mit offenem gesicht gekommen, ohne wurfgeschosse wäre die berichtsbestattung auch eine andere.”

  34. fuckoff says:

    Wenn man als Demonstrant Polizeigewalt verhindern will, muss man es selber in die Hand nehmen – und die gewaltausübenden Demonstranten Ihr eigenes Blut schmecken lassen – seht Ihr einen Demonstranten der einen Stein schmeißt – haut ihm in die Fresse – macht das mit jedem immer wieder solange bis es keinen schwarzen Block mehr auf Demonstrationen gibt… verteidigt Euer Recht auf freie Meinungsäußerung!!!
    UND keiner aus dem Schwarzen Block interessiert sich auch nur die Bohne für das was da gerade zufällig demonstriert wird… das hat auch gar nichts mit linksradikal zu tun – die sind alles nur nicht links – das die immer auf ‘linken’ Demonstrationen auftauchen hat einfach nur zwei Gründe:
    1. der Anstrich der Legalität
    2. und die Rechten lassen sie nicht mitprügeln – die wollen unter sich sein

    Der einzige Unterschied zw. Rechten und Linken Krawallmachern ist nur, dass die Linken sich feige hinter Menschen mit einem echten Anliegen (wie man immer auch zu dem jeweiligen Thema stehen mag) verstecken…

  35. Heiner says:

    Ich bin dafür gegen solche linken Idioten und Krawallmacher die Schusswaffe einzusetzen. Wer bracht solche Hirnis???

  36. Thomas says:

    Das ist alles so geheuchelt hier. Die Geschichte liefert doch genügend Beispiel wie man friedlich demonstriert und protestiert und am Ende auch was damit erreicht. Nehmen wir mal an dieser schwarze Block wäre kunterbunt aufgelaufen wie beim Christopher Street Day und hätte mit Blumen gewedelt statt mit Böllern geworfen, dabei aber die selben Punkte vertreten. Glaubt ihr das wäre eskaliert? Sich komplett schwarz zu kleiden und als Block aufzumarschieren dient ja nur einem Zweck: als Bedrohung wahr genommen zu werden. Falls dem nicht so sein sollte, dann ist derjenige, der auf die Idee gekommen so aufzutreten, auf jeden Fall nicht so der Stratege. Natürlich ging es um Krawall und Randale. Mir tut es Leid für die Demonstranten, denen es wirklich um die Sache ging und die friedlich protestieren wollten, der große Anteil an Krawalltouristen in euren Reihen nimmt euch leider regelmäßig die Agenda aus den Seglen. Ich wohne in der Gegend, ich hab gesehen was angerichtet wurde. Es wurden auch unbeteiligte Passanten angegriffen von Schwarz-Vermummten. Autos auf offener Straße gestoppt, die Türen aufgerissen, gespuckt und gepöpelt. Meiner Freundin ist das passiert, die kam völlig traumatisiert nach Hause. Das sind einfach Gewalttäter. Punkt. Aus. Da müssen sich die friedlichen Demonstranten halt erstmal von distanzieren, die sind auch euer Feind, das zu verstehen ist doch der erste Schritt.

    • V. says:

      Hast du dich schon mal informiert, warum der Christopher Street Day eigentlich so heißt?

      Eine Schlägerei begann, in der die Polizisten schnell überwältigt wurden. Die Beamten zogen sich in die Bar zurück. Der heterosexuelle Folk-Sänger Dave Van Ronk, der zufällig vorbei kam, wurde von den Polizisten ergriffen und in der Bar misshandelt. Doch die Menge ließ nicht locker. Einige versuchten, die Bar anzuzünden. Andere benutzten eine Parkuhr als Rammbock, um die Polizisten zu vertreiben. Die Nachricht von der Schlägerei verbreitete sich rasch, und immer mehr Anwohner und Kunden nahe gelegener Bars strömten zum Ort des Geschehens.

      Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stonewall

  37. Unbekannter Mann says:

    Bei diesen schwarz vermummten, agresiv brüllenden Kreaturen kann kaum von friedlichen Protestanten die Rede sein. Die Polizei müste gegen diese Autonomen und sonstigen Spinner noch viel härter durchgreifen.

    • ck tore says:

      was ist das für eine assi wortwahl ! du redest hier über menschen wie in einem krieg.

      ich hoffe das solche typen wie du nie mehr in de an die macht kommen.

  38. Mimimi says:

    365 Tage im Jahr heulen sie sich die Augen wund wie böse doch der Staat ist, aber wenn es gegen links geht sind die Rechten vereint.

  39. Klaus says:

    …habe als 68er manch eine Demo (Vietnam, AntiAKW, Springer etc.) mitgemacht oder irgendwie erlebt. Auffallend war jeweils das Schema, die Strategie der radikalen Linken. Mütter mit Buggies und Softies voraus schicken. Dann den schwarzen Block solange agieren und provozieren lassen, bis die “Bullen” zuschlagen. Jetzt alles filmen und fotografieren und sich in die “friedliche” Demo zurückziehen. Die Szene konnte dann immer in ihren Medien nachlesen und anhand von eindeutigem Bildmaterial erkennen, dass sie/wir in einem faschistischen Polizeistaat mit blutrünstigen “Bullen” leben. Manche brauchen so etwas. Typisch auch die Diskussion über die Frage von der Erstexistenz (-prügler), Henne oder Ei, Polizei oder Demonstranten. Und dann der Aufschrei, dass die Polizei, also der Staat Grundrechte verletzt, wirkt zumindest aus dem Mund von auffallenden Verfassungs- oder Systemfeinden grotesk (da waren aber sicherlich auch Muttersöhnchen aus wohlhabenden Familien dabei). War dieses mal alles anders? Kann nur jedem zu kritischer Distanz raten.

  40. Systemlüge says:

    Wie, ich darf auf Gewalt des Staates nicht mit Gewalt reagieren??
    Laut GG Art. 20 Abs. 4 schon.
    Und nicht erst seit NSA und NSU ist mir klar, dass andere Abhilfe schwer zu finden ist.

  41. cb says:

    bla bla bla
    ic bin an dem abend in die schanze gefahren in der hoffnung den “demonstranten” zu helfen. es geht mir echt am arsch vorbei was mit flüchtlingen und der flora pasiert weil sich da eh niemals etwas ändern wird. wie lange ist erkel an der macht? unter ihr wird sich nichts ändern. nicht zum guten . polizeistaat kommt und diese “demonstratioen” sind, solange sie noch “legal” sind, die einzige möglichkeit den polizisten , die dafür verantwortlich sind, dass die ungerechtigkeit die von der politik ausgeht auch durchgestzt wird, wenigstens etwas zurück zu geben. am besten auf den kopf! die polizei ist zwar NOCH nicht so brutal wie die in der ukraine, aber das ist kein argument! oder lebt ihr nach dem motto: ich lebe zwar nicht aber immerhin bin ich nicht tot? heuchlerische pseudo gutmenschen. DU!

  42. Anonymous says:

    Ich finde vor diesem Hintergrund relativiert sich die alte Mär wie von selbst, dass sich linksextreme Gewalt vor allem gegen Sachen und Sachwerte richtete. Das ist verdammte Revoluzzer-Romantik. Bei Youtube gibt es einen Clip darüber, wie Arschlöcher von der Schanzenbrücke aus Steine auf die Köpfe von Polizisten hageln lassen. Ey Hamburg, was gehtn bei Dir ab?

    • topfwurm says:

      dann hast du aber auch richtig zugehört? der kommentar aus dem off in dem video sagt, das die steine auf die wasserwerfer geworfen werden.

      man sieht keine geworfenen steine von da oben auf menschen und der kommentar sagt es auch nicht.

  43. Mercutio says:

    Also eine Zusammenfassung:

    – Polizei attackiert als erstes die Demonstration und drängt auf Eskalation
    – die vorderen reihen nehmen (dankend) an und eine Straßenschlacht beginnt
    – “Distanzieren von den Chaoten” ist logistisch gar nicht möglich, weil alle wie Sardinen aneinandergepresst versuchen in den Flora Park, bzw Richtung HASPA zu gehen
    – Pyros generell sind erstmal nur wie an Silvester Leuchtfontänen…síe sind schick, machen was her und geben der Demo ein bisschen Pep, so wie die Leuchtkette am Weihnachtsbaum, Böller sind laut, erregen viel Aufmerksamkeit, sicherlich ein Grund, warum Leute die dabei haben (natürlich sicher auch welche, um damit Stress zu machen)
    – Steine hat erstmal gar keiner dabei, die werden sich vor Ort erst gemacht…
    – Das stoppen der Demo war nicht deeskalierend und führte zu einem Rachebrandschatzfestzug durch die Straße

    – sollte Politik und Polizei daraus andere Schlüsse ziehen (wie Verschärfung von Demonstrationsrechten, Sanktionen für Anmelder_innen und Gummigeschosse für die Polizei) dann werden die Straßenschlachten erst anfangen (blick nach frankreich, griechenland). Aber nun gut, wenn ihr wollt, dann bekommt ihr.

    Ich war auf sehr vielen Demos bisher, habe noch nie etwas geschmissen, angezündet oder beschädigt, aber ich verstehe die Leute die es tun, die schon jetzt keine andere Möglichkeit mehr sehen, wenn sich Polizei und Staat REGELMÄßIG über ihre eigenen Gesetze hinwegsetzt. Ich finde es auch zum heulen und sollte hier weiter akut vom Staat und Polizei das Prinzip der allgemeinen Versicherheitlichung angewendet werden, dann werf ich wohl eines Tages auch den ersten Stein…ein trauriger Tag wird es sein, denn ich will keinen Menschen verletzten, aber wo Recht zu Unrecht wird…

  44. Jan says:

    Das waren keine Steine! Echte Schanzenpunks schmeissen mit ihren alten iPhones.

  45. Zweifler deluxe says:

    Was würden eigentlich die Sheriffs machen wenn 7400 Demonstranten anfingen den bescheuerten hirnamputierten schwrzen block zu verprügeln? Und was würde die öffentlich rechte Propaganda Presse dann daraus machen?

  46. Hans says:

    Ich bin auf voller Seite der Demonstranten.
    Demonstrationen sind nichts anderes als ein Zeichen, Menschen sind nicht zufrieden.
    Politiker und Kapitalisten machen Fehler.
    Würde richtig regiert werden, gäbe es keine Demonstrationen und Unruhen,
    jeder wäre zufrieden.
    Demokratie heißt nämlich auch, nein sagen und nicht immer ja,
    ich nehme alles hin.

    @StB: genau so sehe ich es auch.
    Wie sollte man sich sonst gegen Machtübergreifung und Willkür wehren,
    als das Anliegen und Unmut öffentlich durch eine Demo zu zeigen.

    Es spricht einiges gegen die Polizei, dass sie provoziert angefangen hat.
    Gewalt ist nur mit Gegengewalt zu lösen, nein zu sagen, ich will keine Gewalt,
    ich will ohne euch mein anliegen kundtun.

    Soll man klagen, wenn man friedlich demonstrieren will,
    und nach einem Jahr dann das Urteil einrahmen?
    Dabei ist nicht mal sicher, ob Richter dann auch gesetzesmäßig handeln
    (Rolf Bossi könnte ein Lied davon singen).

    Politiker sollten mehr auf die Anliegen von Menschen eingehen,
    und nicht später nachweinen, was passiert ist durch ihre Fehler

  47. mischaaa says:

    also die idee, dass sich der hintere, friedliche teil der demo einfach umgedreht hat und eine eigene demo in die entgegengesetzte richtung durchführen wollte, finde ich klasse.

    wäre ein schönes bild, wie man sich von gewalt distanziert.

    dem schwarzen block hätte ich dann viel spass mit der polizei gewünscht. ganz alleine. ohne bürgerliche deckungs- und rückzugsmasse.

  48. IDUHZ says:

    Gruß an den von mir verehrten Bakunin ;-)
    Zum Thema: das ist alles nur geklaut- eh entschuldigung, gekauft…..
    schließlich brauchen wir mehr Überwachung!
    Der gekaufte Terror! liest sich prima

  49. Heide Witzkar says:

    Es ist offensichtlich eine von der Staatsgewalt vorher gezielt geplante Interaktion, die demonstrierenden Probanten in einem Engpass unter einer Brücke zu stoppen und in schach zu halten. Alles darauf folgende, ist ein soziologischer Selbstläufer.

  50. Ideengeber says:

    So als Idee für die nächste Gewaltdemo, spätestens am 1.Mai.
    Keine Polizeipräsenz!
    Der schwarze Block darf dann friedlich Brände legen, Scheiben einschlagen und Steine werfen. Wahlweise Läden plündern oder ein Stadtviertel nach Wahl auseinandernehmen. Ist ja schließlich für eine gute Sache so eine Demo.
    Im Anschluß an die Veranstaltung: gemütliches Beisammensein mit Einkesselung des Mobs durch die normalen Demonstranten, weil sie ja auch zusammen gekommen sind und aufräumen, Brände löschen, Glaser- sowie Malerarbeiten durchführen.
    Bin gespannt, ob´s klappt und wer den Mist bezahlt.

  51. Danke für den objektiven Artikel. So wie der Mainstream berichtet, kam mir die Sache gleich komisch vor.
    Mir erscheint es, nach dem Sehen der Videos, als ob es taktisch geplant war, die Demo gar nicht erst loslaufen zu lassen. Die Massen an Polizei und schwerer Technik hinter dem Tunnel lassen kaum einen anderen Schluß zu.

  52. Beobachter says:

    Sehr geehrter Autor,
    was ich nicht verstehe: Im zweiten Video ist eine Gruppe vermummter Demonstranten zu sehen. Diese wird dann von der Polizei daran gehindert, die Unterführung zu passieren.
    Vorweg eine ernst gemeinte Frage: War es vorgesehen, dass die Demonstration unter der Unterführung herführen sollte? Schließlich halten sich im Bereich der Kamera scheinbar viele Passanten (beim Shoppen?) auf. Unabhängig von der Antwort finde ich es nachvollziehbar, dass die Polizei diese Passanten vor vermummten Demonstranten schützen möchte.
    Diese wiederum haben doch schon mit ihrer Bekleidung die Wege einer friedlichen Demonstration verlassen (Vermummungsverbot).
    Wo sehen sie also dann das Stoppen des Zuges als ungerechtfertigt an? Ich für meinen Teil kann es nachvollziehen.
    Im ersten Video ist nicht mehr zu erkennen, als dass die Polizei den Zug stoppt, gewalttätige Aktionen erkennt man hier von keiner Seite. Lediglich, dass Polizei (im Zweifelsfall als Ordnungsmacht dazu berechtigt) und Demonstranten (aus welchem Grund, wenn nicht der gewünschten Eskalation?) aufeinander zumarschieren.
    Im zweiten Video ist der erste sichtbare Gewaltakt ein in den Reihen der Polizisten explodierender Böller. Ob zuvor eine Aggression von Seiten der Polizei ausging, ist nicht zu erkennen. Der Böllerwurf rechtfertigt in meinen Augen (mindestens) den massiven Schlagstock-, Pfefferspray- und Wasserwerfereinsatz in der Folge. Die Gewalt, so weit sich das nach dem Video sagen lässt, geht also eindeutig von den Demonstranten aus.
    Das im Blog gefundene Urteil ist aber ein ganz anderes. Warum, wenn die Ereignisse doch so eindeutig sind? Warum diese Solidarisierung mit gewaltbereiten Hooligans, die es sich zum Ziel gemacht haben, Polizeibeamte (die keine privaten, politischen Interessen in dieser Demo haben) zu verletzen?

    Als Antwort auf diese Fragen erschließt sich mir allein ein Autor, bei dem eine gewalttätige, grundrechtsverletzende und unterdrückende Ordnungsmacht gut ins Bild passt. Journalismus ist jedoch kein Puzzlespiel, bei dem man sich die Teile gemäß der eigenen politischen Meinung zurechtschneiden kann. Thema verfehlt, könnte man sagen, und ein eindeutiger Beleg dafür, dass derartige “Blogs” die widerwärtigste Form der Meinungsmache der heutigen Zeit sind. Im Prinzip nichts anderes als gelenkte Staatsmedien von verbrecherischen Regimen, nur halt von der anderen Seite… Schändlich!

    • hans in der Flora says:

      Der Demozug wird im ersten Video gestoppt und dahinter waren keine einkaufenden Passanten ;) da kamen nur schon aufgefahrene Wasserwerfer usw.

      Schon komisch, dass die Bullen schon zwei Wasserwerfer da stehen hatten bevor der Demozug losgeht, oder ?

      Außerdem sieht man im ersten Video doch wie die Bullen aggressiv reinknüppeln und den Zug aufhalten, was aber schlichtweg nicht geht wenn 7000 Leute auf die ersten hundert schieben.

      Du suchst krampfhaft Argumente um die Bullen zu schützen und verdrehst dabei zu sehende Fakten.

    • Aufm Sofa says:

      In dem 2. Film ist überhaupt nicht zu sehen, das Menschen, die einkaufen möchten, daran durch vermummte Personen gehindert werden. Woher weiß du, das beim Beginn der 5 Minuten Demo, Gefahr für Passanten bestand? Es ist in dem Film auch nicht zu sehen, das Polizeikräfte aufgrund von einem Böllerwurf in die Demospitze gingen. Von der Tonspur her gibt es auch keine Geräusche von Knallwerk, Flaschen – oder Steinwurf.

      Du siehst wie wir alle hier in dem Film das selbe: Den Anfang einer Demonstration, bei der keinerlei Gewalt von Seiten der Demoteilnehmer zu sehen ist.

      Fazit: Du wirsft dem Autor oben selektive Wahrnehmung und Stimmungsmache vor. eigene Nase !

  53. Loic R. says:

    Ich möchte mich bei die Polizei in Hamburg bedanken. Linke Extremismus ist genau so schlimm wie Rechts. Die Linken agieren mit genau so viel Hass und Blödsinn. Gott sei Dank ihr seid nicht in den USA, denn hättet ihr richtig auf die Fresse bekommen (und dann doch zu Unrecht). Die Polizei in Hamburg zeigt Geduld. “Chapeau” könnte man sagen.
    As I wrote on FB: “Special thanks to the hard working Hamburg police for keeping a dangerous riot under control.
    Thousands of hateful left wing extremists came from all over Germany to protest and terrorize Hamburg.
    Tolerance and peace have a complete different meaning for me than what these “punks” have in store. Not my idea of socialism, guys!”

    • Aufm Sofa says:

      Lustig Loic R. denn in den USA hat das doch alles angefangen. So mit Randale, Bambule, alles kaputt machen.

      Ps.: Der Extremismus der Mitte ist heute viel gefährlicher für dieses Land, als ein paar Tausend, aus ganz Deutschland angefahrene, Autonome.

  54. my2cents says:

    Ich bin froh, dass niemand gestorben ist. Wobei: Wenn sich solche Vorkommnisse häufen, wird es bald wieder Ultra-Radikale geben, die endgültige Lösungen gegen ihre Feindbilder bevorzugen. Hatten wir ja schon mal. Darüber bin ich sehr betrübt.

    Viele der Kommentare im Thread beklagen, dass die Demo nach kurzer Zeit gestoppt wurde. Ich bin politisch eher naiv, aber wenn an der Spitze des Zuges vermummte Personen staatsfeindliche Parolen (“Nie wieder Deutschland.”) rufen, dann finde ich nicht, dass man diese gewähren lassen sollte. Was hat das mit dem Erhalt der Flora zu tun, wenn man gleich den kompletten Staat in Frage stellt? Ich verstehe das alles nicht. Eigentlich fand ich die Flora immer ganz sympathisch, aber es kommt mir so vor, als ob es da seit Jahren intellektuell bergab geht.

  55. Moyagi says:

    Sieht ja nach einer sehr friedlichen Demo aus die von unzähligen schwarz vermummten Kapuzenträgern angeführt wird…
    Ein scgelm wer da denkt die könnten randalieren wollen…
    Den typisch friedlich fröhlichen Blumenhippidemonstrant habe ich anders in Erinnerung….

    • Aufm Sofa says:

      Unzählige schwarzer vermummte Kaputzenträger?

      Es sind 30 oder 60 Menschen so zu sehen, die die Demospitzen bildeten. Weder bestand die überwiegende Teilnehmerzahl aus “Blumenhippidemonstranten” noch aus Blackblockern mit Vermummung.

      “Den typisch friedlich fröhlichen Blumenhippidemonstrant habe ich anders in Erinnerung….”

      Vielleicht falsches Jahrzehnt? Selbst auf einer 1. Mai DGB Latsch Demo wirst du keine Neo Hippies mehr erleben.

  56. Schanzenbewohner says:

    Also, so wie hier schwarz/weiss gemalt wird, geht das nicht. Die “Wahrheit” liegt doch meist in der Mitte. Auch ich war als Anwohner auf der Demo, aber habe mich im Hintergrund gehalten, da ich bereits zur genüge Erfahren habe, wie die Demonstrationen hier ablaufen. Sozusagen als Beobachter. Ich möchte nur ein paar Dinge klarstellen.

    “Gewaltbereite auf Demonstrationen”:
    Zunächst wären mal ganz klar die etwa 1000 Polizisten in der Schanze zu nennen, welche in jedem Falle “Gewaltbereit” sind/sein müssen. Das heisst aber bei denen nicht Gewaltbereit sondern “Arbeit”. Die Gewaltbereiten zivilen Personen auf einer Demo sollte man aber nicht in einen Topf werfen. Zunächst zu den “Gewaltätigen Kindern”: Sicher gibt es davon welche, und man sollte dies nicht runterspielen. Die Gründe für deren Gewaltbereitschaft sind sicherlich vielfältig und würden diesen Rahmen sprengen. Interessanter sind die “Gewaltbereiten mit Politischer Forderung” aka “Schwarzer Block”. Alleine der Begriff “Schwarzer-Block” ist ein niederträchtiger Versuch ein narrativ zu schaffen, dass dies eine zusammengehörige Organisation wäre. Fest steht, dass die Polizei ohne Grund die Demo angehalten hat. Man sieht klar auf dem Video, dass die Polizei sich erst in den Weg stellt, und danach die Helme aufsetzt. Wäre vorher Gewalt, wären die Helme längst aufgesetzt gewesen! Halten wir also fest, dass die Polizei angefangen hat, die Demo zu stören. Die Begründungen hier im Kommentarbereich sind aber sowas von neben der Realität!
    Eins vorweg: Bei allen gleich angeführten Gründen, hätte die Polizei ja Festnahmen machen können! Haben sie aber nicht.
    1. “Vermummungen”: Ja, die ersten Reihen haben Sonnenbrillen etc. und verdecken Teile ihres Gesichts. Was aber eine “Vermummung” im sinne des Gesetzes ist, darüber scheiden sich die Geister. Ist die Polizei dieser Meinung, kann ise die Leute ja rausfischen.
    2. Natürlich “wartet” ein Teil der “Demo” nur darauf, Dass sich die Polizei ihnen in den Weg stellt. Hier sehe ich die “Schuld” bei beiden. Natürlich sollte sich die Polizei dann so verhalten, um denen keinen Grund zu geben anzugreifen und natürlich sollte man keine Steine werfen nur weil man angehalten wird. Aber Wunschdenken ist nicht Realtiät. Schaut sich die Videos an, geht der Krawall kurz nach dem gewaltsamen Stopp los. Finde ich nicht gut, ist aber abzusehen (aus Sicht der Polizei). Jetzt muss man schauen wie reagiert wird. In einem Rechtsstaat, darf sich die Polizei das nicht gefallen lassen. Soweit so gut. Jetzt müssten sie die “Randalierer” rauspicken, und verhaften. Genau dass passiert aber nicht. Sie lassen sich auf eine Offene Straßenschlacht ein. “kleinere Polizeitrupps” von ca 20-50 Mann Stürmen immer wieder los und Prügeln auf alles im Weg ein. Wenige Meter daneben werden sie mit Steinen beschmissen. Nehmen sie die Fest? Natürlich nicht, dann wäre ja der ganze Spass nach einer Stunde vorbei. Genau das ist aber der Punkt. Die wollen am liebsten GAR KEINE Demos mehr zulassen. Aber wenn schon dann bitte mit Gewalt! Was bei den hier oft geforderten “Friedlichen Demonstrationen” passiert, hat man ja auch an Stuttgart 21 oder Blockupy in Frankfuhrt gesehen. Dann werden halt NUR die Demonstranten weggeknüppelt. Das verleiht dem Inhalt villeicht mehr Glaubwürdigkeit, hilft im Endeffekt aber auch nicht! Oder ist S21 gestoppt und ich habe was nicht mitbekommen?
    In einem anderem Video sieht man eine Gruppe Jugendlicher, welche eine spontane Kundgebung am neuen Pferdemarkt angemeldet hat, diese aber auch gewaltsam gestoppt wurde.
    Dazu kommt, dass Polizisten in der Schanze auch immer wieder gezielte Anschläge gegen kleinere Gruppen durchführen, und diese Grundlos niederknüppeln. Dann lassen sie Sanitäter nicht durch und Bewusslose einfach auf der Straße liegen. Hätten sie denen was vorzuwerfen, könnten sie sie auch Festnehmen!
    Worauf ich hinauswill: Man KANN in St.Pauli nicht “friedlich” Demonstrieren, ohne sich Niederknüppeln zu lassen. Was also tun? Gewalt ist keine Lösung, aber keine Gewalt irgendwie auch nicht! Solche Polizeiaktionen führen eben auch dazu, dass der “Pazifistische Ottonormaldemonstrant” der nicht bereit ist seine Rechte zur Not auch mit Gewalt zu verteidigen, das nächste mal zu Hause bleibt.
    Da Fragt man sich doch, ob dass nicht eben genau der gewollte Effekt ist. Man kann nicht die Schuld auf die Personen schieben, die noch bereit sind ihren Arsch zu riskieren um ihre Rechte einzufordern!

  57. Kurt C. Hose says:

    (Ironie!)
    Was lernt man daraus:
    Demonstrieren ist nicht gut, tut weh.
    Hmm.. also lassen wir es doch.

    Politische Missstände ans Herz legen ist nicht gut.
    Die Demokratie ist doch wunderbar wie sie in Deutschland gerade ist.

    Warum auch? Demonstranten sind doch Störer. Darum kann man doch wählen.
    Lasst uns drauf anstoßen mit einem Spätburgunder und etwas Kaviar.
    Ein hoch auf die verzweifelten Menschen.

  58. stellinchen says:

    Hallo John,

    mich beschäftigen Demonstrationen und das Verhalten zwischen Medien/Demonstranten/Polizisten sehr und darum habe ich deinen Bericht bei mir veröffentlicht, da ich selbst nicht dabei war.
    Selbstverständlich habe ich deinen Link eingefügt und hoffe, es ist okay für dich.
    Ich finde es so wichtig, dass man das verbreitet.

    Solidarische Grüße

  59. Jürgen Schmelzer says:

    Hi, es ist alles ganz einfach, Worte sind Schall und Rauch, mit Worten wurde und wird die Welt niemals sinnvoll gestaltet. Auch Gewalt ist keine Lösung, gleich von welcher Seite, denn die Machthaber sind zeitig link und bruta,l von ihrer Macht besessen. Die Lösung heißt, gleiche Macht für das Volk, diese Position muss ohne Kampf aber absolut vollzogen werden. Das unregulierte Weltklima ist der Größte und einzig siegreiche Kampfgenosse der entmündigten Masse. Wir haben eine innovative Energiedarstellung bis zur Serienreife entwickelt. ” Endlose Energiedarstellung ohne jegliche Umweltbelastung ” , jeder Mensch der in der Zukunft sicher leben möchte, muss aus dem eigenen Überlebungsdenken diese neue Energiedarstellung akzeptieren und dulden. ( Hierzu Info Weltklimakonferenz ) Die Energiemultis sowie die lenkenden Hyperkapitalisten verrecken bei den künftigen weltweiten Klimawandel genau so wie wir. Jeder der uns unterstützt wird an der einzig Klima regulierenden Enerdiedarstellung beteiligt. Diese nicht zu stoppende Notwendigkeit verändert gewaltlos aber unaufhaltsam die Kapitalverschiebung zu gunsten der Masse, nur mitmachen muss die Masse. Geld ist Macht, nur so ist die Welt zu verändern , quasi den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Die gesamten friedlichen Demonstranten haben die gesetzlose Grundeinstellung unseres Staates und unserer Ordnungsmacht bei der friedlich geplanten und angemeldeten Demonstration erlebt, sind Zeuge der Grundgesetz beugenden Staatsgewalt.” Info: fast unbekannt aber wahr, Grundgesetzbeugungen durch Staatsbedienstete verjähren Nie ” . Die zeitig einzige Macht der Gequälten ist die Dokumentation , falls möglich mit Namenslisten, Filme , Daten, Bilder der Täter und Anordner, registriieren. Somit kommt für diese Täter die Eigenverantwortung, Haftung, und Schadenersatzleistung. Grundgesetzbeugung stellt rechtlich grobe Fahrlässigkeit dar, da tritt nicht der Staat in Haftung sondern der Täter. Bei unserer jetzigen Rechtssprechung ist diese Rechtregelung zwar eine Köpinikade, doch das hat Hitler und sein Massenmord-Diktaturkomplott auch bis zu letzt in paranoider Weise geglaubt. Die Zeiten ändern sich , Macht hat keinen ewigen Bestand, Gerechtigkeit aber. Bitte beteiligt euch bei uns, wir wollen forden und ratifizieren die ewige Gerechtigkeit für alle Menschen, dazu noch ohne Gewalt, denn die Zeit dafür ist schon fünf nach zwölf. j.s.123@hotmail de , Tel. : 04761746591 , Jürgen Schmelzer lasst uns alle Freunde werden, an alle Gerechten ein Frohes Fest, einen Guten Rutsch ins neue Jahr, ewige Gesundheit und viel Glück, seit hartr, und kämpft für eure Rechte, doch ohne euch mit Knast zu gefährden.

  60. Eisenbeiss says:

    Was mir an dem zweiten Video auffällt ist die Bewegung der Polizeifahrzeuge zu Beginn der Demonstration. Sie fahren so auf die Straße als wollten sie vor dem Demonstrationszug vorweg fahren, ihn also begleiten. Das spricht klar gegen die Theorie das die Polizei den Zug gar nicht loslaufen lassen wollte. Es ist auf keinem der Filme zu sehen warum die Polizei die Straße plötzlich gesperrt hat. Aber auffällig ist auch das die Beamten die den Zug stoppen erst in dem Augenblick die Helme aufsetzen. Auch das spricht gegen die Vermutung, das die Polizei den Zug sowieso stoppen wollte. Zu diesem Zeitpunkt gerät die Lage außer Kontrolle, und man kann auf dem zweiten Video die Rauchwolken und die brennende Pyrotechnik sehen. Erst dann fährt der Wasserwerfer vor.
    Zweitens:
    Es gibt kein wie auch immer geartetes Recht sich gegen die Polizei mit Gewalt zu wehren. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat, und wird durch die Polizei ausgeübt. Beim Aufstoppen des Zuges ist auch keine Gewaltanwendung, etwa Schlagstockeinsatz von Seiten der Polizei zu erkennen. Der folgt erst nach dem Werfen von Steinen und Böllern. Wenn an dieser Stelle nicht der schwarze Block gestanden hätte, wäre es vermutlich zu keinen weiteren Auseinandersetzungen gekommen. Man darf annehmen das die Situation durch die Polizei und den Anmelder geklärt worden wäre. Aber diese Leute haben sich durch das Mitbringen der Sturmläuten, Böller, Bengalos und Steine auf eine Konfrontation vorbereitet, sie in meinen Augen gewollt. Und sie hätten sie, davon bin ich überzeugt, auch initiiert. Wenn auch zu einem späteren Zeitpunkt.
    Ich verneine also die These dieses Blockeintrages das die Polizei die Demo nicht loslaufen lassen wollte, und ich bezweifle die Relevanz der Frage.
    Bleibt noch zu Fragen: Wem nützt es?
    Zunächst den Herren Kretschmer und Baer, die sich die Randale herbeigewünscht haben, um einen höheren Preis für die Flora zu erzielen.
    Und sie nützt Putin und Erdogan für ihre antidemokratische Propaganda, indem sie den Einsatz in der Schanze mit den Einsätzen im Gezielt-Park, in Kiev oder in Russland gleich setzen. Nur: Im Gezielt-Park demonstrierte kein schwarzer Block.

    • margot says:

      In die andere Richtung wären die Fahrzeuge ja wohl der Demo entgegen gefahren. und irgendwie mussten sie ja auch Platz machen für die Wasserwerfer. Also das Argument ist sehr kraftlos.
      Wieso aber heißt es von Seiten der Polizei, dass sich noch Verkehr auf der Strecke befunden habe und die Demo deswegen nicht losgehen kann? Die Demo war lange vorher angemeldet und es ist die Aufgabe der Polizei, die Strecke dafür RECHTZEITIG frei zu machen. Wenn das nicht passiert ist, denke ich dass es auch nicht geplant war, diese Demo stattfinden zu lassen.
      Zitat:
      “Ich verneine also die These dieses Blockeintrages das die Polizei die Demo nicht loslaufen lassen wollte, und ich bezweifle die Relevanz der Frage.”
      Die Frage ist sehr wohl relevant, weil hier ein Verstoß gegen das Grundgesetz vorliegt, wenn der Plan war, die Demonstration von vornherein zu unterbinden.
      Wir werden wohl noch die Aushebelung des Demonstrationsrechts über Umwege erleben, wie CDU und FDP schon jetzt fordern.
      Es werden ja auch kaum alle Polizist_innen darüber informiert, dass die Demonstration geblockt werden soll. So viele Mitwisser sind ja auch eine Gefahr. Die meisten empfangen Befehle und führen sie aus. Den Plan dahinter kennen nur diejenigen, die Bescheid wissen müssen. Wer den öffentlichen Dienst kennt, kann das auch aus anderen Vorgängen bestätigen. Der Bereitschaftpolizist auf der Demo wird nie über die Instruktionen des Innensenators an den Polizeichef informiert, er erfährt es aus den Medien, wenns gut läuft.
      Und ob das Putin oder Erdogan oder sonst jemandem nutzt spielt ja wohl eine eher untergeordnete Rolle. Es ist auf jeden Fall ein Schaden für alle, wenn wir zulassen, dass Stück für Stück noch undemokratischere Verhältnisse installiert werden.

  61. hannes says:

    und wenn der braune mob mal marschiert gegen den schwarzen mob, dann sind die schwarzen die ersten, die nach den verhassten bullen rufen. denn sie wissen, was sie erwartet, wenn der braune mob loszieht. sie wissen, welche gauner, Ganoven, faulenzer und kiffköppe das sind, weil die schwarzen sich in den braunen wieder erkennen. Gesindel bleibt Gesindel, egal ob sie schwarz oder braun vermummt sind und welcher art die Schnürsenkel in den springerstiefeln sind. Stahlhelm, sa und rotfront haben auch so angefangen. geendet hat es bei Stalin und hitler. denn man weiter so und nachher hatte die taz wiedermal überhaupt nichts damit zu tun.

  62. Helmut says:

    wie man bei den meisten Kommentaren hier sieht, haben viele gar kein politisches Bewustsein. Die Plattform der DemoteilnehmerInnen bietet bestimmt auch Bildungsmöglichkeiten, um sich ein solches Bewustsein zu schaffen.

    Fragen wie
    wieso geht jede(r) davon aus, dass der schwarze block etwas schlechtes will? wieso wird das als eine Selbstverständlichkeit angenommen, dass sie so gewaltätig und böse sind?
    sollten immer gestellt werden. Da aber solch eine Hinterfragung hier von vielen nicht stattfindet, zeigt es ja, wie voreingenommen man doch ist.

    Das die Demo eskallieren würde, konnte doch schon jede(r) im Vorweg wissen. Dazu musste man sich nur die Mainstream Beiträge und die Polizeiangaben der Tage zu vor anschauen. So verhält es sich immer, wenn es um politisch-aktuelle Inhalte geht.

    Eines kristalisiert sich jedoch hier heraus, wenn man die Kommentare ließt. Der Staat hat sein Ziel erreicht, nämlich sympatien und Solidarisierung aller Teilnehmerinnen nichtig zu machen.

    • Oliver Paul says:

      Ja, das schockiert mich auch am meisten. Die Kommentare hier und auf anderen Seiten sind oft nicht mehr als stammhirngesteuerte Reflexe von Reptilien.
      Kommentare wie “Schußwaffen einsetzen”, “einkesseln und alle mit einem MG niedermähen”, haben mit geistiger Gesundheit wirklich nichts mehr zu tun.
      Ob da allerdings eine Bereitschaft zu politischer Bildung besteht, bezweifle ich. Das ist nämlich richtige Arbeit und bedeutet, sich auch selbst in Frage zu stellen.

  63. tobi says:

    Ich verstehe nicht wie man bei den Bildern in den verlinkten Videos behaupten kann, d die Polizei wäre auf die Demonstranten losgegangen?! Man sieht doch deutlich, dass die ersten Reihen des Zuges mit Gegenständen auf die Polizisten einschlagen noch bevor auch nur ein Beamter einen Schlag ausgeführt hätte?! Man kann die Bilder nicht weg lügen!

  64. 12Polizei says:

    Der Aufzug wurde von der Polizei zu Recht gestoppt. Wenn ich mir die Videos ansehe sehe ich schon vor/bei Beginn des Aufzuges eine Vielzahl von Straftaten seitens der Teilnehmer!
    Für die Unwissenden – Vermummung ist nach dem Versammlungsgesetz eine Straftat!!! (27 Abs2 Nr2 iVm 17a Abs2 Nr1 des VerG)
    Und falls jemand erzählen will, dass es kalt war – es waren knapp 10Grad und fast windstill! – Also nur Ausrede!!!

    • 34fortmitDir-dieStadtsindWIR says:

      Das Stoppen einer Demo ist illegitim, wenn es lediglich darauf begründet ist, das ein Teil der Demonstrationsteilnehmer vermummt ist. Denn diese Maßnahme des Aufstoppens kommt defacto einem Demonstrationsverbot gleich. Dafür sind die Grenzen aber sehr eng gesetzt. Eine solche Maßnahme ist nur dann rechtmäßig, wenn:
      – die Demonstration nicht angemeldet ist (lag hier nicht vor),
      – von den Angaben der Anmeldung abweicht (darauf bezog sich die Polizei, nachdem die Behauptung “Steinewürfe von Brücke auf Polizisten” als Lüge enttarnt werden konnte),
      – gegen gesetzte Auflagen verstößt (lag nicht vor), oder
      – bereits ein Verbot der Demonstration vorliegt (lag nicht vor).

      Verstösse gegen das Vermummungsverbot reichen demnach nicht aus, eine Demonstration zu stoppen oder aufzulösen. In der Praxis verzichtet die Polizei daher trotz bestehenden Legalitätsprinzips auf das Einschreiten gegen vermummte Demonstranten, solange sie sich ruhig verhalten und es nicht aus anderen Gründen Anlass zu einem polizeilichen Tätigwerden gibt. Von dieser Rechtsauslegung wird z.B. bei rechten, neonazistischen Demos durchweg Gebrauch gemacht. Denn auch dort ist stets ein großer Teil der Demonstranten vermummt. Was Du hier also zu erzählen versuchst ist schlicht unwahr. Die Polizei selbst hat zuerst “Steinewürfe von der Brücke” als Grund angeführt und ist nachdem das nicht mehr durchzuhalten war auf “zu frühes Losmarschieren” (Abweichung von Angaben bei der Anmeldung) geschwenkt. Von “Verstoß gegen das Vermummungsverbot” war nie die Rede von Seiten der Polizei. Und sie wissen, warum.

      Damit ein Demonstrationszug von mehreren hundert Metern Länge tatsächlich stehenbleibt, wenn die erste Reihe aufgehalten wird, müßten alle 7500 Menschen GLEICHZEITIG bis in die letzte Reihe zum Stehen kommen. Da das aber nicht funktionieren KANN, MUSS sich der Zug ineinanderschieben und die ersten Reihen in den Polizei-Riegel drücken. Zumal die Ausweichmöglichkeiten zu den Seiten hin unterhalb der Brücke stark eingeschränkt sind. Die Rangeleien sind damit unausweichlich und von Seite der Einsatzleitung ebenso wie das weitere Geschehen einkalkuliert.

      Nicht jeder, der einen Böller oder eine Flasche dabei hat, WILL die auch unbedingt werfen. Aber viele wollen auf polizeiliche Übergriffe reagieren können, wenn es “hart auf hart” kommt. Und das diese Einschätzung nicht unbegründet ist, hat dieser Samstag mal wieder deutlich vor Augen geführt.

      Unter dem Strich bleibt, daß die Polizei in Person der Einsatzleitung Born und Dudde (zwei Schill-Altlasten und rechte Hardliner mit Hang zur Rechtsbeugung im Amt) und die dahinterstehende Politik in Person des ebenso überforderten wie inkompetenten Innensenators Neumann mit ihrem vorsätzlichen und schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte die Eskalation und die vielen Verletzten auf beiden Seiten zu verantworten haben.

      Betrachtet man die Geschehnisse vom rechtsstaatlichen Standpunkt, so hat die Polizei in massiver Weise versagt. Sie hat die Grundrechte der Teilnehmer in einem Akt der Willkür und ohne ausreichende Rechtsgrundlage entzogen anstelle sie zu sichern und die Situation bewußt “vor die Wand gefahren” anstelle zu deeskalieren was ihr Auftrag nach dem gesetz gewesen wäre.

      Aus Sicht der aktuellen Regierungspolitik der Stadt Hamburg allerdings hat sie lediglich dafür gesorgt, daß Kritik an städtischer Entwicklungspolitik zu Lasten breiter sozial unterprivilegierter Schichten und zur Profitmaximierung einiger weniger Wohnbau-Spekulanten, zu Lasten Hilfesuchender und Flüchtlinge und zur Befriedigung der latent rassistischen Spießer-Stammtische, zu Lasten alternativer Lebensweisen und zum Wohl der fortschreitenden Gentrifizierung gar nicht erst hör- und sichtbar wird. Sie hat “ihren Job” als gut abgerichteter Kampfhund an König Olafs langer Leine gemacht, unter billigender Inkaufnahme von über 80 verletzten Beamten.

  65. 12Polizei says:

    Und schaut euch mal eine Demo der Rechten an. Warum wird dort von der Polizei fast nie eingegriffen? – Die sind immerhin so intelligent, dass sie keinen Anlass dazu bieten (falls irgendwer gleich rummault – ich spreche hier von deren Verhalten und nicht deren Meinung!) – die spucken nicht mal nen Kaugummi auf die Straße!

  66. Was erzählst du denn da says:

    Was ist das denn für ein Argument? @ ampelbein.
    Die friedlichen Demonstranten sollen sich von den Leuten distanzieren, die mit Steinen werfen… laut deiner Idee zur Weltverbesserung würden die Demonstranten gegen ihre zugesagten Auflagen verstoßen die angemeldete Route zu folgen.

    Und mal nebenbei. Wenn keine Polizisten da sind, die die Demonstrationen verhindern und den Menschen trotz seines Grundrechts und Menschenrechts einzugrenzen, einzukesseln und zu provoziere, wäre auch kein Grund da um mit Steinen zu werfen. Anzeigen bringt den Leuten ja nichts. Unnötige Gerichtskosten, die den Klägern zur Last gelegt werden und eine Gegenanzeige ist auch nicht unüblich.
    Die Ausschreitungen wurden bisher immer von Polizisten provoziert.

    Fakt ist, dass die Polizei die Grundrechte der dort demonstrierenden Menschen verletzt.
    Und daraus folgt, dass die Leute sich zur Wehr setzen. Und ich ziehe meinen Hut vor jeden einzelnen, der die Courage hat und dafür “in die Vollen” geht.

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