Wenn Journalisten mit dem Hubschrauber fliegen dürfen

Ironie des Schicksals: Weil Demonstranten die Zufahrtsrouten blockieren, werden Journalisten mit Militärhubschraubern zum G7-Gipfel geflogen. Das löst bei denen eine kindliche Begeisterung und Distanzlosigkeit aus – und schafft noch mehr Nähe zur politischen Inszenierung des Gipfels. Man achte auf die entzückt-gezückten Smartphones, die Selfies, die Begeisterung im Ton…

Ein paar Beispiele:

Weitere Beispiele gerne in den Kommentaren.

geschrieben von: John F. Nebel

John F. Nebel ist Blogger, Podcaster und Journalist. Bei Metronaut sind seine Themen Soziale Bewegungen, Grundrechte, Freiheit, Überwachung, Netzpolitik, Aktivismus, Public Relations und alles andere, was ihn gerade interessiert.

4 Kommentare

  1. marvin says:

    Hier noch einmal in weniger sympathisch: https://twitter.com/CerstinGammelin/status/607557189444726784/photo/1

    (der Tweet klingt so zynisch-dämlich, aber vielleicht geht es nur mir so.)

  2. Martin Däniken says:

    Die Bundesregierung wollte eigentlich eine Seilbahn haben aber die Bayern verlangten dafür eine Fussgängermaut in ausserbayerischen Bundesländer! Das war der Merkel zuviel des Guten-deshalb Hubschrauber..

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