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	<title>Metronaut.de - Big Berlin Bullshit Blog</title>
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	<itunes:author>John F. Nebel &#38; Kalle Kornblum</itunes:author>
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		<title>Ich bin Urheber</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John F. Nebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[copyright]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrechtsdebatte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe in den letzten Jahren mehr als 500 Artikel geschrieben. Ich habe an Publikationen mitgewirkt. Ich habe Fotomontagen und Kampagnen designt. Ich habe Fotos gemacht und sie zum Weiterverbreiten ins Netz gestellt. Ich habe Wikipedia-Artikel geschrieben, korrigiert und weiterentwickelt. Ich habe Interviews aufgenommen und Podcasts produziert. Ich habe Lehrvideos gedreht. Ich habe recherchiert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den letzten Jahren mehr als 500 Artikel geschrieben. Ich habe an Publikationen mitgewirkt. Ich habe Fotomontagen und Kampagnen designt. Ich habe Fotos gemacht und sie zum Weiterverbreiten ins Netz gestellt. Ich habe Wikipedia-Artikel geschrieben, korrigiert und weiterentwickelt. Ich habe Interviews aufgenommen und Podcasts produziert. Ich habe Lehrvideos gedreht. Ich habe recherchiert und Reportagen gemacht. Ich habe von Demonstrationen getwittert und berichtet. Ich habe manchmal nur f&#252;nf Leser erreicht und manchmal 50.000.</p>
<p>Ich habe Herzblut in alle meine Werke investiert. Ich habe Informationen zusammengetragen. Ich habe Vortr&#228;ge gehalten. Ich habe Ereignisse kuratiert. Ich habe mich gefreut, wenn ich gelesen wurde. Ich habe Kunst gemacht und triviale Prosa. Ich habe Rants geschrieben. Ich habe Zeit investiert, um etwas zu schaffen. Ich habe kleine Skandale ausgel&#246;st. Ich habe mitgewirkt an Meinungsbildung. Ich habe in m&#252;hsamer Arbeit Pr&#228;sentationen erstellt und diese weitergegeben. Ich habe Leuten etwas beigebracht. Ich habe Texte mit anderen zusammen geschrieben. Ich habe viel gelesen und das in meine Artikel einflie&#223;en lassen. Ich habe zitiert. Ich habe gelernt von anderen. Ich habe geremixt. Ich habe Zuspruch erhalten und Ablehnung. </p>
<p>Ich sehe das Internet als Chance, Informationen weltweit zu teilen. Ich teile gerne und werde gerne geteilt. Ich sehe hunderttausende von Urhebern, die aus freien St&#252;cken und Spa&#223; an der Freude, Werke schaffen. Ich bin voll der Freude zu sehen, was Menschen f&#252;r andere schaffen. Ich bin stolz, wenn andere mich referenzieren. Ich will Austausch, Diskussion und Debatte. Ich will, dass Regierungen transparent werden. Ich will diese Daten offen nutzen k&#246;nnen.</p>
<p>Ich sehe eine noch nie dagewesene Vielfalt an Medien, Autoren und K&#252;nstlern. Ich sehe Menschen auf Youtube, die sich eigene Fernsehkan&#228;le schaffen. Ich sehe das Netz als die Demokratisierung der Medien, die ich immer haben wollte. Ich sehe die mediale Einbahnstra&#223;e endlich durchbrochen. Ich sehe neue Gesch&#228;ftsmodelle und Finanzierungsm&#246;glichkeiten. Ich sehe Leute, die Nischen f&#252;llen. Ich sehe Pluralit&#228;t. Ich bin fasziniert von dem, was m&#246;glich ist. Ich glaube daran, dass dies alles uns gesellschaftlich weiterbringt.</p>
<p>Ich habe die Schnauze voll. Ich habe keine Lust mehr mich von den gutverdienenden Urheber-Lakaien der Verwertungsindustrie beschimpfen zu lassen. Ich habe keine Lust mehr auf die Eindimensionalit&#228;t dieser Debatte. Ich kritisiere die Ausbeutung von Autoren durch Verlage und Verwerter. Ich bin fertig damit, mich als Raubkopierer diffamieren zu lassen. Ich sehe nicht ein, dass Charlotte Roche oder irgendwelche Tatort-Autoren, einen Alleinvertretungsanspruch auf das Wort Urheber erheben. Ich lasse mich nicht als Prosumer titulieren. Ich will, dass Urhebern Respekt gezollt wird. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Verwertungsindustrie sterben wird. Ich will, dass wir uns selbst organisieren.</p>
<p>Ich bin dagegen, dass Kunst und kreatives Schaffen auf kapitalistische Wertsch&#246;pfung reduziert werden. Ich sehe, dass das Internet von verschiedener Seite attackiert wird. Ich bin w&#252;tend. Ich werde gegen jede Einschr&#228;nkung von Grund- und B&#252;rgerrechten meine Stimme erheben. Ich werde mir die freie Meinungs&#228;u&#223;erung und den freien Fluss von Wissen und Information von niemandem nehmen lassen. Ich will noch mehr freie Informationen &#252;berall verf&#252;gbar haben. Ich werde daf&#252;r k&#228;mpfen.</p>
<p>Ich will die unendlichen Chancen nutzen, die das Internet bietet. Ich will, dass noch viel mehr Leute Urheberinnen und Urheber werden. Ich will das Wissen und die Kreativit&#228;t der Menschheit nutzen. Ich will meinen Teil dazu beitragen. Ich werde weiter etwas schaffen, was Leute m&#246;gen oder hassen, was Menschen nutzen oder lassen k&#246;nnen. Ich will Informationen geben und nehmen. Ich liebe Internet daf&#252;r, was es ist. Ich liebe die Freiheit.</p>
<p>Ich bin Urheber.</p>
 <p><a href="http://www.metronaut.de/?flattrss_redirect&amp;id=3189&amp;md5=802552f9d146aac37c4ede7afc48dda3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://metronaut.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Blockupy &#8211; auf nach Frankfurt</title>
		<link>http://www.metronaut.de/2012/05/blockupy-auf-nach-frankfurt/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 12:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John F. Nebel</dc:creator>
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		<item>
		<title>Medienhacking im Wandel: Kommunikationsguerilla und politischer Aktivismus</title>
		<link>http://www.metronaut.de/2012/05/medienhacking-im-wandel-kommunikationsguerilla-politischer-aktivismus/</link>
		<comments>http://www.metronaut.de/2012/05/medienhacking-im-wandel-kommunikationsguerilla-politischer-aktivismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John F. Nebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[aktivismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Karl Marx 1867 das «Kapital» ver&#246;ffentlichte, lancierte Friedrich Engels etwa 15 unter falschem Namen geschriebene Rezensionen in b&#252;rgerlichen Zeitungen. Sie lie&#223;en allesamt kein gutes Haar an der Marxschen Ver&#246;ffentlichung. Der Verriss war die einzige Chance, &#252;berhaupt medialen Anklang zu finden und das Buch ins Gespr&#228;ch zu bringen. Im deutschsprachigen Raum ist dieser Vorgang eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Karl Marx 1867 das «Kapital» ver&#246;ffentlichte, lancierte Friedrich Engels etwa 15 unter falschem Namen geschriebene Rezensionen in b&#252;rgerlichen Zeitungen. Sie lie&#223;en allesamt kein gutes Haar an der Marxschen Ver&#246;ffentlichung. Der Verriss war die einzige Chance, &#252;berhaupt medialen Anklang zu finden und das Buch ins Gespr&#228;ch zu bringen. Im deutschsprachigen Raum ist dieser Vorgang eine der ersten dokumentierten Aktionen, die man unter den weiten Begriff der «Kommunikationsguerilla» fassen kann.</p>
<p>Das Konzept der Kommunikationsguerilla hat sich seitdem gewandelt und aufgef&#228;chert. Dadaisten, Vertreterinnen der Situationistischen Internationale, Schweizer Hausbesetzerinnen, die Kommune I, deutsche Spa&#223;guerilleras, englische Anarchisten, mexikanische Zapatisten, nordamerikanische Adbuster, die Hedonistische Internationale, die Yes Men und nicht zuletzt Greenpeace und andere Nichtregierungsorganisationen haben es benutzt, verfeinert und weiterentwickelt.</p>
<p>Kommunikationsguerilla ist eine politische Interventionsform, die sich aus einer vermeintlich schwachen Position heraus mit der Waffe der Zeichen, der Sprache und der Kommunikation gegen meist &#252;berm&#228;chtige Gegner wendet. Der franz&#246;sische Philosoph <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Barthes">Roland Barthes</a> beschrieb 1964 in seinen «Mythen des Alltags» eines der Grundprinzipien der Kommunikationsguerilla: «Ist die beste Subversion nicht die, die Codes zu entstellen statt sie zu zerst&#246;ren?» Der Begriff «Kommunikationsguerilla» selbst tauchte dann erstmals in Umberto Ecos Aufsatz «F&#252;r eine semiologische Guerilla» 1985 auf. Aufgabe einer Kommunikationsguerilla sei es, «eine kritische Dimension in das passive Rezeptionsverhalten» einzubringen.</p>
<p><strong>Kulturelle Grammatik</strong></p>
<p>Das geschieht bei der Kommunikationsguerilla, in dem die «kulturelle Grammatik» durchbrochen wird. Als solche bezeichnen Luther Blisset und Sonja Br&#252;nzels im «Handbuch der Kommunikationsguerilla» alle geschriebenen und ungeschriebenen Regeln und Konventionen, die dazu dienen, gesellschaftliche Beziehungen und Interaktionen zu strukturieren. Die Metapher ist an die Sprachwissenschaft angelehnt, die kulturelle Grammatik enth&#228;lt demnach die Gesamtheit der &#228;sthetischen Codes und Verhaltensregeln und ordnet allt&#228;gliche Rituale und Kommunikationsm&#246;glichkeiten. Sie erm&#246;glicht also den Menschen einerseits die Orientierung im gesellschaftlichen Raum, dient aber auch dazu, Machtverh&#228;ltnisse aufrecht zu erhalten und hierarchische Kommunikationsformen zu normalisieren.</p>
<p><a href="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/ausgangssperre_maenner.jpg"><img align="left" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/ausgangssperre_maenner.jpg" width="200"/></a>Ein einfaches Beispiel: Das Logo einer Beh&#246;rde auf einem &#246;ffentlichen Aushang reicht oftmals schon daf&#252;r aus, dass Menschen das Schreiben unabh&#228;ngig vom Inhalt f&#252;r echt und beachtenswert halten. Gelernt ist: Wo ein offizielles Logo drauf ist, sind auch offizielle Inhalte drin. Kommunikationsguerilla als Aktionsform setzt voraus, dass die Regeln der kulturellen Grammatik bewusst gemacht und gewendet werden. So hei&#223;t es im erw&#228;hnten Handbuch: «Wer in der Kommunikation die Regeln der Kulturellen Grammatik nicht nur unbewusst praktiziert, sondern kreativ mit ihnen umgeht, kann sie f&#252;r seine eigenen Zwecke benutzen, instrumentalisieren oder umdrehen, indem er sie mit abweichenden Inhalten f&#252;llt, in die ritualisierten Gew&#228;nder schl&#252;pft, sich fremde Rollen anma&#223;t und dabei unter Umst&#228;nden im Tonfall der Macht spricht.» So kann eine gef&#228;lschtes amtliches Schreiben mit offiziellem Briefkopf genutzt werden, um abweichende Inhalte zu kommunizieren. Diese Form der Kommunikationsguerilla ist eine der beliebtesten und zahlreich dokumentiert. Die Inhalte solcher Aktionen reichten von einer «Offiziellen Bekanntmachung» der Stadt Berlin, die ein Ausgangsverbot f&#252;r M&#228;nner am «Herrentag» verordnete, bis zu gef&#228;lschten Postwurfsendungen der Senatsverwaltung, man solle seinen Sperrm&#252;ll zum Reagan-Besuch 1987 auf die Stra&#223;e stellen.</p>
<p><strong>Echter Aktivismus mit falschen Pressesprechern</strong></p>
<p>Kommunikationsguerilla bedient sich also der Zeichen, um die kulturelle Grammatik zu durchbrechen, f&#252;r Verwirrung zu sorgen, Autorit&#228;ten in Frage zu stellen und die Menschen zum Nachdenken zu bewegen. Dabei ist Kommunikationsguerilla keine Organisation oder politische Richtung, sondern eine Interventions- und Aktionsform, derer sich alle m&#246;glichen politischen Gruppen, Aktionsk&#252;nstlerinnen oder Nichtregierungsorganisationen bedienen k&#246;nnen. Ihre Methoden sind Fake, F&#228;lschung, Verfremdung, Camouflage, &#220;ber-Identifizierung, Erfindung, subversive Affirmation, Entwendung und Umdeutung. Neuerdings auch: die konsequente Nutzung von Netz-Ph&#228;nomenen wie des Streisand-Effektes und des Shitstorms (dazu sp&#228;ter).</p>
<p>Eines der bekanntesten und folgenreichsten Beispiele der letzten Jahre ist der Medienguerilla-Scoop der Aktivistengruppe Yes Men gegen den Chemiekonzern Dow Chemical. Der Konzern hatte 2001 die Firma Union Carbide gekauft – diese war f&#252;r die Bhopal-Katastrophe verantwortlich, Dow Chemical wurde Rechtsnachfolger. Bei der Chemie-Katastrophe im indischen Bhopal 1984 sind nach verschiedenen Sch&#228;tzungen zwischen 5.000 und 25.000 Menschen get&#246;tet worden, tausende leiden noch heute an den Folgesch&#228;den. Weder Union Carbide noch Dow Chemical hatten die Opfer der Katastrophe wirklich entsch&#228;digt. Hier setzten die Aktivisten an: Zum 20. Jahrestag der Katastrophe gelang es dem Yes-Men-Mitglied Andy Bichlbaum, als falscher Pressesprecher von Dow Chemical in einer TV-Liveschaltung auf BBC World News umfangreiche Kompensationen f&#252;r die Opfer anzuk&#252;ndigen. Der B&#246;rsenwert des Unternehmens sank nach dieser Ank&#252;ndigung sofort um zwei Milliarden Dollar.</p>
<p><iframe width="500" height="369" src="http://www.youtube.com/embed/LiWlvBro9eI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Yes Men hatten die BBC-Journalisten mit einer gef&#228;lschten Webseite unter dem Titel «Dow Ethics» angelockt und konnten so im Namen des Konzerns vor einem Millionenpublikum das Thema der mangelnden Entsch&#228;digung auf die Agenda setzen. Von lokalen indischen Nichtregierungsorganisationen wurde die Aktion nach der ersten Entt&#228;uschung positiv aufgenommen. F&#252;r Dow Chemical hingegen wurde diese Kommunikationsguerilla-Aktion zu einem echten und nachhaltigen Imageschaden – das Unternehmen <a href="http://theyesmen.org/stratfor">l&#228;sst noch heute die Yes Men durch den privaten Nachrichtendienst Stratfor beobachten</a>.</p>
<p><strong>Die Logik des Netzes nutzen</strong></p>
<p>Das Konzept der Kommunikationsguerilla hat sich mit digitalen Medien gewandelt. Zum einen ist Medienhacking leichter geworden – Fakes sind mit digitaler Bildbearbeitung schnell zu erstellen, Botschaften k&#246;nnen sich leichter und schneller verbreiten, sie sind nicht mehr auf den direkten Transport durch Massenmedien angewiesen. Auch Unterst&#252;tzerinnen der Aktionen lassen sich besser erreichen und mobilisieren. Zum anderen hat sich auch Kommunikationsguerilla auf die Mechanismen der Aufmerksamkeits&#246;konomie im Netz eingestellt.</p>
<p>Im Dezember 2011 ver&#246;ffentlichte das Zentrum f&#252;r politische Sch&#246;nheit, ein Zusammenschluss aus Kreativen, Aktionsk&#252;nstlern und Menschenrechtlern, einen fiktiven Dokumentarfilm &#252;ber das Problem der Nahrungsmittelspekulation. Angereichert war der Film jedoch mit einem echten Interview: Frank Hartmann, Pressesprecher der Deutschen Bank, antwortete darin auf eine Nachfrage des Interviewers, Menschen und Regierung Somalias seien «nat&#252;rlich selbst schuld» an Armut und Hunger.</p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/rQ7cXnsCh0E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Kurz nachdem der Film ver&#246;ffentlicht wurde, meldete sich die Rechtsabteilung der Deutschen Bank bei den Aktivisten und forderte die L&#246;schung der besagten Stelle. Sie berief sich auf das Pers&#246;nlichkeitsrecht des Pressesprechers und drohte mit rechtlichen Schritten. Eine Reaktion, die jedoch einkalkuliert war, da sie daf&#252;r sorgen w&#252;rde, das Video nur noch mehr viral zu verbreiten. Die Bank war in die kommunikative Falle getappt, die folgende Berichterstattung hatte den Tenor: <a href="http://netzpolitik.org/2011/nahrungsmittelspekulation-deutsche-bank-will-dokumentarfilm-zensieren/">«Deutsche Bank will Video &#252;ber Nahrungsmittelspekulation zensieren»</a>. Die Bank musste sich nun nicht nur mit dem Vorwurf der Nahrungsmittelspekulation herumschlagen, sondern auch damit, sie wolle unliebsame Berichterstattung mundtot machen.</p>
<p>Das l&#246;ste einen veritablen Shitstorm aus: &#220;ber Blogs und Twitter gelangte das Thema schnell in die gro&#223;en Online-Medien. Direkt nach Ver&#246;ffentlichung des Falles konfrontierten tausende Nutzer die Deutsche Bank auf deren Facebook- Seite mit dem Thema Nahrungsmittelspekulation. Nur zehn Stunden nach den ersten Ver&#246;ffentlichungen erkl&#228;rte die Deutsche Bank, dass sie das Video nun nicht mehr juristisch verfolgen werde. Hier war der Zug allerdings schon abgefahren: Die Menschenrechtsaktivisten hatten das Thema Nahrungsmittelspekulation gegen die &#252;berm&#228;chtige Bank auf die Agenda der Medien gesetzt. Der Nachhall der Aktion besch&#228;ftigt ihre PR-Abteilung noch heute, denn im Google-Ranking sind die Begriffe «Nahrungsmittelspekulation» und «Deutsche Bank» heute eng verwoben. Der Shitstorm geht, aber Google bleibt.</p>
<p><strong>Erfolglose Zensurversuche</strong></p>
<p>Der Versuch einer Zensur hat im Internet bislang immer dazu gef&#252;hrt, dass alternative Wege der Ver&#246;ffentlichung gesucht und genutzt werden. Informationen, die unterdr&#252;ckt werden sollen, werden stattdessen vervielfacht und verbreiten sich umso st&#228;rker, etwa wenn die Nutzer ein gel&#246;schtes Video immer wieder neu einstellen. Das Ph&#228;nomen ist als «Streisand-Effekt» in die Kommunikationswissenschaft eingegangen. Die S&#228;ngerin Barbra Streisand hatte im Jahr 2003 versucht, eine fast nicht auffindbare Luftaufnahme ihres Anwesens aus dem Netz zu l&#246;schen und damit das genaue Gegenteil, n&#228;mlich eine rasante Verbreitung des Bildes, erreicht.</p>
<p>Greenpeace nutzte diesen Effekt in einer Kampagne gegen Urwaldvernichtung durch Palm&#246;lanbau. In einem gef&#228;lschten (und blutigen) Werbefilm f&#252;r den Kit-Kat-Schokoriegel wurde auf Nestlés Praktiken in Indonesien hingewiesen. Dabei kalkulierte die NGO bewusst mit rechtlichen Konsequenzen und Zensur- versuchen. Als Nestlé den Film erwartungsgem&#228;&#223; unterbinden wollte, brach ein Sturm der Entr&#252;stung aus. Die Organisation hatte ihr Kommunikationsziel und ein Millionenpublikum erreicht. Ein Konzern, der Millionen Euro in PR und Werbung steckt, wurde mit ein paar tausend Euro geschlagen.</p>
<p>An diesen beiden F&#228;llen lassen sich drei Ph&#228;nomene beschreiben, die sich politische Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen zu Nutze machen k&#246;nnen:</p>
<ul>
<li>der Streisand-Effekt, der den Versuch, eine Information zu unterdr&#252;cken, ins Gegenteil verkehrt und diese erst recht bekannt macht;</li>
<li>der Shitstorm, eine meist kurz anhaltende Welle negativer und oft hysterischer Kommunikation in sozialen Netzwerken und auf Blogs, gegen die bis zum Abflauen kein probates Mittel der klassischen PR existiert – dabei richtet sich der Shitstorm gegen ein klares Feindbild und nutzt oft die Sympathie der Menschen f&#252;r den Underdog;</li>
<li>die Entstehung wichtiger Blogs, deren oftmals qualitativ hochwertige Berichterstattung von Journalisten rezipiert wird – sie k&#246;nnen als Hubs dienen, &#252;ber die Themen den Sprung in die Massenmedien schaffen k&#246;nnen.</li>
</ul>
<p>Alle drei Ph&#228;nomene bieten die Chance, dass klassische Medien eine Kommunikationswelle von Nichtregierungsorganisationen nicht ignorieren k&#246;nnen, sie daher selbst reproduzieren und vergr&#246;&#223;ern. Politaktivisten und NGOs k&#246;nnen f&#252;r die Nutzung aller drei Ph&#228;nomene auf ihre Glaubw&#252;rdigkeit und weitverzweigte Netzwerke von Sympathisantinnen und Sympathisanten zur&#252;ckgreifen – und damit die massenmediale Verbreitung anfachen und befeuern. So wird das klassische PR-Repertoire wie Pressemitteilungen und Pressekonferenzen gekonnt mit den Methoden der Kommunikationsguerilla erweitert.</p>
<p><strong>Einfallstor Journalismus</strong></p>
<p>Eines der gro&#223;en Einfallstore f&#252;r den medienorientierten Zweig der Kommunikationsguerilla ist fehlende journalistische Sorgfalt. So konnten Menschen (dieses Blogs) &#252;ber ein Jahr lang <a href="http://www.metronaut.de/2009/10/wir-waren-franz-muentefering/">im Namen von Franz M&#252;ntefering twittern</a> und am Ende sogar &#252;ber diesen Kanal seinen R&#252;cktritt von der Parteispitze verk&#252;nden.<br />
<img src="http://www.metronaut.de//upload/weltretweet.jpg"/></p>
<p>Der selbsternannte Nachrichtenkanal n-tv sendete den falschen Twitter-R&#252;cktritt sogar live, zahlreiche Online-Medien &#252;bernahmen die Meldung. Da der Account schon mehrfach enttarnt worden war, h&#228;tte eine einfache Suchanfrage gereicht, um dies zu verhindern. Wegen schlechter Recherche war auch das ehemalige ARD-Magazin Polylux in die Schlagzeilen geraten. Aktivistinnen der Hedonistischen Internationale <a href="http://hedonist-international.org/?q=de/node/620">schoben Redaktion und Moderatorin Tita von Hardenberg einen falschen Protagonisten unter</a>, der eine erfundene Geschichte erz&#228;hlte. Und das Zentrum f&#252;r politische Sch&#246;nheit narrte als «Stiftung Flucht, Vertreibung, Vers&#246;hnung» die dpa mit <a href="http://politicalbeauty.de/stiftung/Die_Stiftung.html">gef&#228;lschter Webseite</a> und einer Pressemitteilung, die das Stiftungskuratorium eigenm&#228;chtig um Menschen mit aktuellen Fluchterfahrungen erweiterte und konnte so auf heutige Fl&#252;chtlingsschicksale hinweisen.</p>
<p>W&#228;hrend diese Einfallstore mit Knowhow, Sorgfalt, Recherche und strengeren Redaktionsrichtlinien zu schlie&#223;en sind, bleiben Medien aufgrund ihrer Verfasstheit und Tendenz zur &#220;berh&#246;hung ein dankbares Ziel. Nach dem R&#252;cktritt von Verteidigungsminister zu Guttenberg bildete sich eine vermeintliche Unterst&#252;tzerwelle auf Facebook, die eine R&#252;ckkehr des Politikers forderte. Als &#252;ber diese Facebook-Welle bis in die Tagesschau hinein berichtet wurde, nutzten Kommunikationsguerilleros ihre Chance und meldeten eine Pro-Guttenberg-Demonstration am Brandenburger Tor an.<br />

<a href='http://www.metronaut.de/2012/05/medienhacking-im-wandel-kommunikationsguerilla-politischer-aktivismus/die-offizielle-pro-guttenberg-demo-in-berlin-kurz-nach-seinem-rucktritt/' title='Die offizielle Pro Guttenberg Demo in Berlin kurz nach seinem Rücktritt'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/5498991205_e25873a2cc.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die offizielle Pro Guttenberg Demo in Berlin kurz nach seinem Rücktritt" title="Die offizielle Pro Guttenberg Demo in Berlin kurz nach seinem Rücktritt" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/05/medienhacking-im-wandel-kommunikationsguerilla-politischer-aktivismus/die-offizielle-pro-guttenberg-demo-in-berlin-kurz-nach-seinem-rucktritt-2/' title='Die offizielle Pro Guttenberg Demo in Berlin kurz nach seinem Rücktritt'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/5498992495_30237d5038.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die offizielle Pro Guttenberg Demo in Berlin kurz nach seinem Rücktritt" title="Die offizielle Pro Guttenberg Demo in Berlin kurz nach seinem Rücktritt" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/05/medienhacking-im-wandel-kommunikationsguerilla-politischer-aktivismus/die-offizielle-pro-guttenberg-demo-in-berlin-kurz-nach-seinem-rucktritt-3/' title='Die offizielle Pro Guttenberg Demo in Berlin kurz nach seinem Rücktritt'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/5499605152_2c445491f4.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die offizielle Pro Guttenberg Demo in Berlin kurz nach seinem Rücktritt" title="Die offizielle Pro Guttenberg Demo in Berlin kurz nach seinem Rücktritt" /></a>
<br />
Die falsche Demonstration («Guttenberg muss Kaiser werden») wurde weithin aufgenommen und sorgte f&#252;r ein rasches Abflauen des Guttenberg-Hypes in den Medien. Die Aktivisten mussten nur auf die vorhandene mediale Aufmerksamkeitswelle aufspringen, um zu Guttenberg und seine Anh&#228;nger mit der t&#246;dlichen Waffe des Humors zu schlagen.</p>
<p>Kommunikationsguerilla hat sich als wandelbar und anpassungsf&#228;hig erwiesen. Zwar nutzen Unternehmen, Institutionen und Parteien in ihrer Kommunikation vereinzelt ihre Methoden, etwa im Guerilla Marketing, oftmals verw&#228;ssern Skepsis und Angst vor m&#246;glichen unerw&#252;nschten Kommunikationseffekten die Methoden aber derart, dass sie nicht mehr funktionieren. Aber nur, wo Kommunikationsguerilla ihren Gegnern den entscheidenden Schritt voraus ist, wo sie schnell, wendig und mutig ist, bleibt sie die K&#246;nigsdisziplin der politischen Kommunikation.</p>
<p>&#8230;&#8230;.<br />
<img align="left" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/Cover_Oeffentlichkeit_im_wandel.jpg"/>Dieser Artikel ist Teil der Publikation <a href="http://www.boell.de/publikationen/publikationen-publikation-journalismus-neue-medien-oeffentlichkeit-im-wandel.html">&#8220;&#214;ffentlichkeit im Wandel. Medien, Internet, Journalismus&#8221;</a>, die komplett unter CC-BY-SA steht. Das Buch besch&#228;ftigt sich mit der Krise des professionellen Journalismus und den neuen Akteuren, die in diese &#214;ffentlichkeit sto&#223;en.</p>
<p>Das Buch enth&#228;lt Beitr&#228;ge von Sabria David, Gemma P&#246;rzgen, Stephan Weichert, Robin Meyer-Lucht, Peter Glaser, Geert Lovink, Markus Beckedahl, Mercedes Bunz, Katrin R&#246;nicke, Christiane Schulzki-Haddouti, Christoph Kappes, Tabea R&#246;&#223;ner, Leonhard Dobusch, Karsten Wenzlaff, Anne Hoffmann, Matthias Spielkamp, Marcel Wei&#223;, Jessanne Collins, Kai Biermann, Martin Haase, Hans H&#252;tt, Julia Probst, John F. Nebel, Christian R&#246;mer, Pauline Tillmann, Irina Vidanova, Lorenz Lorenz-Meyer.</p>
<p>&#8230;.<br />
<font size="1">Fotos: <a href="http://www.flickr.com/photos/fotografiona/">CC-BY Fotografiona</a></font></p>
 <p><a href="http://www.metronaut.de/?flattrss_redirect&amp;id=3170&amp;md5=540a4e2215dabbb422fe4790aeb0f213" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://metronaut.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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nternet+bislang+immer+dazu+gef%C3%BChrt%2C+dass+alternative+Wege+der+Ver%C3%B6ffentlichung+gesucht+und+genutzt+werden.+Informationen%2C+die+unterdr%C3%BCckt+werden+sollen%2C+werden+stattdessen+vervielfacht+und+verbreiten+sich+umso+st%C3%A4rker%2C+etwa+wenn+die+Nutzer+ein+gel%C3%B6schtes+Video+immer+wieder+neu+einstellen.+Das+Ph%C3%A4nomen+ist+als+%C2%ABStreisand-Effekt%C2%BB+in+die+Kommunikationswissenschaft+eingegangen.+Die+S%C3%A4ngerin+Barbra+Streisand+hatte+im+Jahr+2003+versucht%2C+eine+fast+nicht+auffindbare+Luftaufnahme+ihres+Anwesens+aus+dem+Netz+zu+l%C3%B6schen+und+damit+das+genaue+Gegenteil%2C+n%C3%A4mlich+eine+rasante+Verbreitung+des+Bildes%2C+erreicht.%0D%0A%0D%0AGreenpeace+nutzte+diesen+Effekt+in+einer+Kampagne+gegen+Urwaldvernichtung+durch+Palm%C3%B6lanbau.+In+einem+gef%C3%A4lschten+%28und+blutigen%29+Werbefilm+f%C3%BCr+den+Kit-Kat-Schokoriegel+wurde+auf+Nestl%C3%A9s+Praktiken+in+Indonesien+hingewiesen.+Dabei+kalkulierte+die+NGO+bewusst+mit+rechtlichen+Konsequenzen+und+Zensur-+versuchen.+Als+Nestl%C3%A9+den+Film+erwartungsgem%C3%A4%C3%9F+unterbinden+wollte%2C+brach+ein+Sturm+der+Entr%C3%BCstung+aus.+Die+Organisation+hatte+ihr+Kommunikationsziel+und+ein+Millionenpublikum+erreicht.+Ein+Konzern%2C+der+Millionen+Euro+in+PR+und+Werbung+steckt%2C+wurde+mit+ein+paar+tausend+Euro+geschlagen.%0D%0A%0D%0AAn+diesen+beiden+F%C3%A4llen+lassen+sich+drei+Ph%C3%A4nomene+beschreiben%2C+die+sich+politische+Aktivisten+und+Nichtregierungsorganisationen+zu+Nutze+machen+k%C3%B6nnen%3A%0D%0A%0D%0A%09der+Streisand-Effekt%2C+der+den+Versuch%2C+eine+Information+zu+unterdr%C3%BCcken%2C+ins+Gegenteil+verkehrt+und+diese+erst+recht+bekannt+macht%3B%0D%0A%09der+Shitstorm%2C+eine+meist+kurz+anhaltende+Welle+negativer+und+oft+hysterischer+Kommunikation+in+sozialen+Netzwerken+und+auf+Blogs%2C+gegen+die+bis+zum+Abflauen+kein+probates+Mittel+der+klassischen+PR+existiert+%E2%80%93+dabei+richtet+sich+der+Shitstorm+gegen+ein+klares+Feindbild+und+nutzt+oft+die+Sympathie+der+Menschen+f%C3%BCr+den+Underdog%3B%0D%0A%09die+Entstehung+wichtiger+Blogs%2C+deren+oftmals+qualitativ+hochwertige+Berichterstattung+von+Journalisten+rezipiert+wird+%E2%80%93+sie+k%C3%B6nnen+als+Hubs+dienen%2C+%C3%BCber+die+Themen+den+Sprung+in+die+Massenmedien+schaffen+k%C3%B6nnen.%0D%0A%0D%0AAlle+drei+Ph%C3%A4nomene+bieten+die+Chance%2C+dass+klassische+Medien+eine+Kommunikationswelle+von+Nichtregierungsorganisationen+nicht+ignorieren+k%C3%B6nnen%2C+sie+daher+selbst+reproduzieren+und+vergr%C3%B6%C3%9Fern.+Politaktivisten+und+NGOs+k%C3%B6nnen+f%C3%BCr+die+Nutzung+aller+drei+Ph%C3%A4nomene+auf+ihre+Glaubw%C3%BCrdigkeit+und+weitverzweigte+Netzwerke+von+Sympathisantinnen+und+Sympathisanten+zur%C3%BCckgreifen+%E2%80%93+und+damit+die+massenmediale+Verbreitung+anfachen+und+befeuern.+So+wird+das+klassische+PR-Repertoire+wie+Pressemitteilungen+und+Pressekonferenzen+gekonnt+mit+den+Methoden+der+Kommunikationsguerilla+erweitert.%0D%0A%0D%0AEinfallstor+Journalismus%0D%0A%0D%0AEines+der+gro%C3%9Fen+Einfallstore+f%C3%BCr+den+medienorientierten+Zweig+der+Kommunikationsguerilla+ist+fehlende+journalistische+Sorgfalt.+So+konnten+Menschen+%28dieses+Blogs%29+%C3%BCber+ein+Jahr+lang+im+Namen+von+Franz+M%C3%BCntefering+twittern+und+am+Ende+sogar+%C3%BCber+diesen+Kanal+seinen+R%C3%BCcktritt+von+der+Parteispitze+verk%C3%BCnden.+%0D%0A%0D%0A%0D%0ADer+selbsternannte+Nachrichtenkanal+n-tv+sendete+den+falschen+Twitter-R%C3%BCcktritt+sogar+live%2C+zahlreiche+Online-Medien+%C3%BCbernahmen+die+Meldung.+Da+der+Account+schon+mehrfach+enttarnt+worden+war%2C+h%C3%A4tte+eine+einfache+Suchanfrage+gereicht%2C+um+dies+zu+verhindern.+Wegen+schlechter+Recherche+war+auch+das+ehemalige+ARD-Magazin+Polylux+in+die+Schlagzeilen+geraten.+Aktivistinnen+der+Hedonistischen+Internationale+schoben+Redaktion+und+Moderatorin+Tita+von+Hardenberg+einen+falschen+Protagonisten+unter%2C+der+eine+erfundene+Geschichte+erz%C3%A4hlte.+Und+das+Zentrum+f%C3%BCr+politische+Sch%C3%B6nheit+narrte+als+%C2%ABStiftung+Flucht%2C+Vertreibung%2C+Vers%C3%B6hnung%C2%BB+die+dpa+mit+gef%C3%A4lschter+Webseite+und+einer+Pressemitteilung%2C+die+das+Stiftungskuratorium+eigenm%C3%A4chtig+um+Menschen+mit+aktuellen+Fluchterfahrungen+erweiterte+und+konnte+so+auf+heutige+Fl%C3%BCchtlingsschicksale+hinweisen.%0D%0A%0D%0AW%C3%A4hrend+diese+Einfallstore+mit+Knowhow%2C+Sorgfalt%2C+Recherche+und+strengeren+Redaktionsrichtlinien+zu+schlie%C3%9Fen+sind%2C+bleiben+Medien+aufgrund+ihrer+Verfasstheit+und+Tendenz+zur+%C3%9Cberh%C3%B6hung+ein+dankbares+Ziel.+Nach+dem+R%C3%BCcktritt+von+Verteidigungsminister+zu+Guttenberg+bildete+sich+eine+vermeintliche+Unterst%C3%BCtzerwelle+auf+Facebook%2C+die+eine+R%C3%BCckkehr+des+Politikers+forderte.+Als+%C3%BCber+diese+Facebook-Welle+bis+in+die+Tagesschau+hinein+berichtet+wurde%2C+nutzten+Kommunikationsguerilleros+ihre+Chance+und+meldeten+eine+Pro-Guttenberg-Demonstration+am+Brandenburger+Tor+an.+%0D%0A%5Bgallery+link%3D%22file%22%5D%0D%0ADie+falsche+Demonstration+%28%C2%ABGuttenberg+muss+Kaiser+werden%C2%BB%29+wurde+weithi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		<title>RTL benachteiligt Linkspartei in Berichterstattung</title>
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		<comments>http://www.metronaut.de/2012/04/rtl-benachteiligt-linkspartei-in-berichterstattung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John F. Nebel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die LINKE beklagt ja immer wieder, dass sie in der Berichterstattung hinten runter f&#228;llt. Und wenn man mal genau schaut, wer in Zeitungsartikeln zu Wort kommt, sieht man, dass dies recht oft passiert. Etwas krasser ist jetzt die Nummer, die RTL in NRW durchzieht. Dort werden CDU, SPD, FDP, Gr&#252;ne und Piraten in der Reihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die LINKE beklagt ja immer wieder, dass sie in der Berichterstattung hinten runter f&#228;llt. Und wenn man mal genau schaut, wer in Zeitungsartikeln zu Wort kommt, sieht man, dass dies recht oft passiert. Etwas krasser ist jetzt die Nummer, <a href="http://nachrichten.t-online.de/linke-wirft-rtl-ausgrenzung-bei-der-wahlberichterstattung-vor/id_55884424/index?news">die RTL in NRW durchzieht</a>. Dort werden CDU, SPD, FDP, Gr&#252;ne und Piraten in der Reihe &#8220;10 Minuten Klartext&#8221; vorgestellt. Die LINKE allerdings nicht. Sie sitzt jedoch, im Gegensatz zu den Piraten, im Landtag. Diese Pr&#228;senz im Parlament war bislang immer ungeschriebene Regel f&#252;r TV-Pr&#228;senzen von Parteien.</p>
 <p><a href="http://www.metronaut.de/?flattrss_redirect&amp;id=3166&amp;md5=3766634776a63be6d3aa301e86d213c2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://metronaut.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung: IM Friedrich will die ganze B&#228;ckerei</title>
		<link>http://www.metronaut.de/2012/04/vorratsdatenspeicherung-friedrich-will-die-ganze-baeckerei/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikael in den Fahrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[innenministerium]]></category>
		<category><![CDATA[vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesinnenminister geht in die Vollen: wenn es nach ihm geht, soll im neuen Gesetz f&#252;r ein halbes Jahr anlassunabh&#228;ngig gespeichert werden wann wer mit wem am Telefon kommuniziert hat welche Ger&#228;te dabei genutzt wurden in welcher Funkzelle man dabei war wann wer mit wem gemailt hat welche IP dabei genutzt wurde welche IP bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesinnenminister geht in die Vollen: wenn es nach ihm geht, soll im neuen Gesetz f&#252;r ein halbes Jahr anlassunabh&#228;ngig gespeichert werden</p>
<ul>
<li>wann wer mit wem am Telefon kommuniziert hat</li>
<li>welche Ger&#228;te dabei genutzt wurden</li>
<li>in welcher Funkzelle man dabei war</li>
<li>wann wer mit wem gemailt hat</li>
<li>welche IP dabei genutzt wurde</li>
<li>welche IP bei jedem einzelnen Abruf eines Postfachs genutzt wurde</li>
</ul>
<p>Und nat&#252;rlich bei jeder Internetverbindung, wann wer welche IP hatte. Das alles ein halbes Jahr lang.</p>
<p>Dem gegen&#252;ber steht der Vorschlag von Bundesjustizminsiterin Leutheusser-Schnarrenberger, f&#252;r eine Woche anlassunabh&#228;ngig zu speichern, wer welche IP hatte. Wenn eine Straftat vorliegt, sollte dann eingefroren werden k&#246;nnen, also die Speicherfrist verl&#228;ngert werden.</p>
<p>Das geht dem Innenminister und all den anderen Hardlinern nicht weit genug.</p>
<p>Netzpolitik ist ein Katalog mit den Straftaten zugespielt worden, bei denen eine Nutzung der Daten zul&#228;ssig ist. <a href="http://netzpolitik.org/2012/streit-um-vorratsdatenspeicherung-diesen-horrorkatalog-will-das-innenministerium-speichern/">Dazu schreibt Netzpolitik</a>:</p>
<blockquote><p>Die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung wurde mal mit dem internationalen Terrorismus begr&#252;ndet. Der taucht nur noch in einem Absatz zum Verfassungsschutz auf, zusammen mit <a href="http://inex.blogsport.de/offener-brief-gegen-jeden-extremismusbegriff/">Extremismus</a>. Ansonsten d&#252;rfen die Datenberge nicht nur f&#252;r den riesigen Katalog in <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__100a.html">§ 100 a Abs. 2 der Strafprozessordnung</a> verwendet werden, sondern auch bei “mittels Telekommunikation begangen” Straftaten. Insgesamt sportliche 33 Straftaten umfasst die Auflistung. Dazu kommen noch Gefahrenabwehr und die Aufgaben der Geheimdienste. Und sogar Ordnungswidrigkeiten!</p></blockquote>
<p>Leider bleibt jetzt nur noch die Hoffnung auf die Standfestigkeit der FDP. Das ist nicht gerade viel.</p>
 <p><a href="http://www.metronaut.de/?flattrss_redirect&amp;id=3163&amp;md5=5e717c695dafd73a18af8e7f8db6309e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://metronaut.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Metrolaut 11: Das Kraftfuttermischwerk &#252;ber Teltow, Techno und Tiere</title>
		<link>http://www.metronaut.de/2012/04/metrolaut-11-das-kraftfuttermischwerk/</link>
		<comments>http://www.metronaut.de/2012/04/metrolaut-11-das-kraftfuttermischwerk/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 01:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John F. Nebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnispädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftfuttermischwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach gef&#252;hlten 10 Jahren Pause haben wir in der elften Folge von Metrolaut das Kraftfuttermischwerk zu Gast. Und nat&#252;rlich geht es nicht nur um Musik und sein Blog, sondern auch um Nazitherapie mit Hilfe von Zwerg-Eseln und Rotwein pfl&#252;ckende Kinder in Bangladesch. Links: Teltow Nerdcore Domain-Beschlagnahme nach Abmahnung Pantoffelpunk Atari ST Blogrebellen Joschka Fischer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/metrolaut1-150x150.jpg" alt="" /> Nach gef&#252;hlten 10 Jahren Pause haben wir in der elften Folge von Metrolaut das <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/">Kraftfuttermischwerk</a> zu Gast. Und nat&#252;rlich geht es nicht nur um Musik und sein Blog, sondern auch um Nazitherapie mit Hilfe von Zwerg-Eseln und Rotwein pfl&#252;ckende Kinder in Bangladesch.</p>
</p>
<p><span id="more-3153"></span></p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teltow">Teltow</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2011/euroweb-vs-nerdcore/">Nerdcore Domain-Beschlagnahme nach Abmahnung</a></li>
<li><a href="http://blog.pantoffelpunk.de/">Pantoffelpunk</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atari_ST">Atari ST</a></li>
<li><a href="http://blog.rebellen.info/">Blogrebellen</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Putzgruppe">Joschka Fischer und die Putzgruppe</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Bktd_Pi4YJw">Clinton &#8220;I did not inhale&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/bild/ml1/mailer">Campact Bild-Kampagne</a></li>
<li><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/04/handelsblatt-oliver-stock-sven-prange/ ">&#8220;Shitstorm als R&#252;ckkehr des P&#246;bels&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.junge-piraten.de/2012/04/06/offener-brief-der-jungen-piraten-an-die-piratenpartei/">Offener Brief der Jungen Piraten an die Piratenpartei</a></li>
<li><a href="http://www.taz.de/FDP-will-Burschenschafter-ausschliessen/!91446/">FDP will Burschenschaften ausschlie&#223;en</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,826112,00.html">Constanze Kurz im Spiegel &#8220;Keine Angst&#8221;</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fichtenwalde">Fichtenwalde</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schulverweigerung">Schulverweigerung</a></li>
<li><a href="http://www.jappy.de/">Jappy, der Facebook-Kindergarten</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Downbeat">Downbeat</a></li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/01/10/nerdcore-vs-kraftfuttermischwerk-dj-set-live-am-14-1-im-aboutblank-berlin/ ">Nerdcore vs Kraftfuttermischwerk im About:blank</a></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/2009/33/Portraet-Marquard">Berghain-T&#252;rsteher</a></li>
<li><a href="http://www.modeselektor.com/">Modeselektor</a></li>
<li><a href="http://www.apparat.net/">Apparat</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/mountkimbie ">Mount Kimby</a></li>
<li><a href="http://www.metronaut.de/2011/01/afghanistan-rave-knicklichter-und-kalkbrenner/">Kalkbrenner Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://www.bar25.de/booking/djs/sven-dohse">Sven Dohse</a></li>
<li><a href="http://www.fazemag.de/das-komplette-interview-ricardo-villalobos-facebook-und-twitter-machen-unsere-kultur-kaputt/">Ricardo Villalobos: Facebook und Twitter machen unsere Kultur kaputt</a></li>
<li><a href="http://www.myspace.com/henrikschwarz">Henrik Schwarz</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Move_D">Move D</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pacha_(Diskothek)">Pacha Ibiza</a></li>
<li><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2012/02/16/filmtipp-blut-muss-fliesen_8016">Doku: &#8220;Blut muss flie&#223;en&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/serie/neue-deutsche-nazis">Zeit.de Reportage &#252;ber neue deutsche Nazis</a></li>
<li><a href="http://thisisnthappiness.com/">Tumblr: This isn´t happiness</a></li>
<li><a href="http://de-de.facebook.com/pages/Marko-Fuerstenberg/41869418429?sk=app_2309869772">Marko F&#252;rstenberg (Facebook)</a></li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=35226">Polizeipr&#252;gel-Videos und Trolle</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Broken-Windows-Theorie">Broken-Windows-Theorie</a></li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?s=Flossimo+Extremo">Erlebnisp&#228;dagogik Flo&#223;-Tour</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hausesel">Esel</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2011/fachblog-fur-winterreifen/">Netzpolitik &#8211; Fachblog f&#252;r Winterreifen</a></li>
<li>Track: <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=26558">Psy´n´Bass</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/metrolaut11.mp3">Hier die mp3</a>. <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/metrolaut-der-podcast-von/id488191070">Hier das iTunes-Abo</a>. Hier Abo <a href="http://www.metronaut.de/category/podcast/feed">mit anderen Podcast-Dingens</a>.</p>
 <p><a href="http://www.metronaut.de/?flattrss_redirect&amp;id=3153&amp;md5=69d31ad63f04dbba562051d51ce61d1a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://metronaut.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<itunes:summary> Nach gef&#252;hlten 10 Jahren Pause haben wir in der elften Folge von Metrolaut das Kraftfuttermischwerk zu Gast. Und nat&#252;rlich geht es nicht nur um Musik und sein Blog, sondern auch um Nazitherapie mit Hilfe von Zwerg-Eseln und Rotwein pfl&#252;ckende Kinder in Bangladesch.


Links:

Teltow
Nerdcore Domain-Beschlagnahme nach Abmahnung
Pantoffelpunk
Atari ST
Blogrebellen
Joschka Fischer und die Putzgruppe
Clinton &#8220;I did not inhale&#8221;
Campact Bild-Kampagne
&#8220;Shitstorm als R&#252;ckkehr des P&#246;bels&#8221;
Offener Brief der Jungen Piraten an die Piratenpartei
FDP will Burschenschaften ausschlie&#223;en
Constanze Kurz im Spiegel &#8220;Keine Angst&#8221;
Fichtenwalde
Schulverweigerung
Jappy, der Facebook-Kindergarten
Downbeat
Nerdcore vs Kraftfuttermischwerk im About:blank
Berghain-T&#252;rsteher
Modeselektor
Apparat
Mount Kimby
Kalkbrenner Afghanistan
Sven Dohse
Ricardo Villalobos: Facebook und Twitter machen unsere Kultur kaputt
Henrik Schwarz
Move D
Pacha Ibiza
Doku: &#8220;Blut muss flie&#223;en&#8221;
Zeit.de Reportage &#252;ber neue deutsche Nazis
Tumblr: This isn´t happiness
Marko F&#252;rstenberg (Facebook)
Polizeipr&#252;gel-Videos und Trolle
Broken-Windows-Theorie
Erlebnisp&#228;dagogik Flo&#223;-Tour
Esel
Netzpolitik &#8211; Fachblog f&#252;r Winterreifen
Track: Psy´n´Bass

Hier die mp3. Hier das iTunes-Abo. Hier Abo mit anderen Podcast-Dingens.
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		<itunes:author>John F. Nebel &#38; Kalle Kornblum</itunes:author>
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		<title>Visualisierung von Vorratsdaten</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John F. Nebel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andre hat bei Netzpolitik einen interessanten Artikel zur Visualisierung von sozialen Netzwerken durch Vorratsdatenspeicherung gepostet. Erschreckend, wenn man das dann so sieht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andre hat bei Netzpolitik einen <a href="http://netzpolitik.org/2012/vorratsdatenspeicherung-visualisiert-was-verbindungsdaten-alles-verraten/">interessanten Artikel zur Visualisierung von sozialen Netzwerken durch Vorratsdatenspeicherung</a> gepostet. Erschreckend, wenn man das dann so sieht&#8230;</p>
 <p><a href="http://www.metronaut.de/?flattrss_redirect&amp;id=3150&amp;md5=ed66d137037f00901d6387de4bbca388" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://metronaut.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Urheberrecht: Handelsblatt im Sch&#252;tzengraben</title>
		<link>http://www.metronaut.de/2012/04/urheberrecht-handelsblatt-im-schuetzengraben/</link>
		<comments>http://www.metronaut.de/2012/04/urheberrecht-handelsblatt-im-schuetzengraben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John F. Nebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Schützengraben]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertungsindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Urheberrechtskrieg: Angeh&#246;rige der Verwertungsarmee warten auf Rezipienten, Foto: CCBYNCSA drakegoodman So, jetzt also das Handelsblatt. In einer Sonderver&#246;ffentlichung unter dem Motto &#8220;Mein Kopf geh&#246;rt mir&#8221; zur Osterausgabe wird zum Frontalangriff auf die Piraten geblasen: Die Piraten-Partei steigt in den Umfragen auf zw&#246;lf Prozent. Sie findet, das Recht auf geistiges Eigentum geh&#246;re abgeschafft. Diesem Enteignungsprogramm der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/schuetzengraben_ccbyncsa_drakegoodman1.jpg"><img src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/schuetzengraben_ccbyncsa_drakegoodman1.jpg" alt="" title="schuetzengraben_ccbyncsa_drakegoodman" width="500" height="311" class="size-full wp-image-3142" /></a><br />
<font size="1">Urheberrechtskrieg: Angeh&#246;rige der Verwertungsarmee warten auf Rezipienten, Foto: CCBYNCSA drakegoodman</font></p>
<p>So, jetzt also <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/urheberrecht-hundert-kreative-provozieren-die-netzpiraten/6482104.html">das Handelsblatt</a>. In einer Sonderver&#246;ffentlichung unter dem Motto &#8220;Mein Kopf geh&#246;rt mir&#8221; zur Osterausgabe wird zum <a href="http://www.neunetz.com/2012/04/05/handelsblatt-startet-frontalangriff-auf-strohmaenner/">Frontalangriff auf die Piraten</a> geblasen:</p>
<blockquote><p>Die Piraten-Partei steigt in den Umfragen auf zw&#246;lf Prozent. Sie findet, das Recht auf geistiges Eigentum geh&#246;re abgeschafft. Diesem Enteignungsprogramm der Piraten geh&#246;rt widersprochen, bevor es Realit&#228;t wird. </p></blockquote>
<p>Wie das bei einem Wirtschaftsbl&#228;ttchen so ist, kommt nat&#252;rlich die b&#246;se Enteignungskeule zum Einsatz. Enteignung, das klingt so sch&#246;n nach Bolschewismus, Kommunismus, DDR &#038; Unrechtstaat. Mal abgesehen, dass die Enteignungsanalogie ja falsch ist, da man immaterielle G&#252;ter nicht enteignen kann, ist die Frage, welche Gefahr da eigentlich von den Piraten ausgehen soll: Die hat bislang keine Forderung nach Abschaffung des Urheberrechts gestellt und sitzt in gerade mal zwei Landtagen und nicht in der Regierung.</p>
<p>100 &#8220;Kreative&#8221; l&#228;sst das Handelsblatt also in der Sonderver&#246;ffentlichung (ist das eigentlich ein Advertorial?) zu Wort kommen. Viele von ihnen ach so kreative Urheber wie Frank Dopheide (Chairman Deutsche Markenarbeit und Scholz &#038; Friends), Philipp Welte (Vorstand Hubert Burda Media), Bernd Buchholz (Vorstandsvorsitzender Gruner + Jahr), Helmut Thoma (Ex-Chef von RTL und Medienberater), Helmut Heinen (Pr&#228;sident des Bundes Deutscher Zeitungsverleger) und Thomas Middelhoff (Investor und Ex-Chef von Bertelsmann). Daneben gibt es nat&#252;rlich auch Schauspielerinnen, Promis und Autoren. Doch die Vermischung zwischen Verwertern und Urhebern ist ja gew&#252;nscht in der Logik der Verwertungslobby. Dabei hatte der CCC das endlich mal sauber auseinanderklam&#252;sert in seiner <a href="http://www.ccc.de/de/updates/2012/drehbuchautoren">Erkl&#228;rung der 51 Hacker</a>:</p>
<blockquote><p>Es wird daher keinen &#8220;historischen Kompromi&#223;&#8221; geben, denn es stehen sich nicht zwei Seiten gegen&#252;ber, jedenfalls nicht Urheber und Rezipienten, sondern allenfalls pr&#228;digitale Ignoranten mit Rechteverwertungsfetisch auf der einen Seite und Ihr und wir auf der anderen, die wir deren Vertr&#228;ge aufgezwungen bekommen. Das Tragische (im griechischen Sinne) ist doch, da&#223; wir beide Opfer des Verwertungssystems sind. Ihr schuftet Euch seit Jahren f&#252;r die Verwertungsindustrie ab und habt so viele Eurer Rechte weggegeben, da&#223; weder Ihr noch Eure Nachfahren von der verl&#228;ngerten Urheberrechtsschutzfrist etwas haben. Das ist blo&#223; ein Verhandlungsmittel, mit dem Ihr zu reduzieren hofft, wie doll Euch die Verwertungsindustrie abzockt. Wir k&#228;mpfen eigentlich auf derselben Seite, aber Ihr merkt es nicht einmal.</p></blockquote>
<p>W&#228;hrend sich auf Rezipientenseite immer mehr Menschen f&#252;r einen fairen Ausgleich und eine gute Bezahlung von Urhebern aussprechen, gr&#228;bt sich die Contentindustrie immer weiter in ihren Sch&#252;tzengraben ein. Von dort werden dann, ohne sich selbst zu bewegen, Angriffe auf die b&#246;sen User, die b&#246;sen Piraten, die b&#246;sen Linken, die b&#246;sen Gr&#252;nen und die b&#246;sen B&#252;rger mit ihrer b&#246;sen &#8220;Kostenloskultur&#8221; gefahren. Mit den <a href="http://cliphead.wordpress.com/2010/04/12/sind-leer-cassetten-der-tod-der-schallplatte/">immergleichen Argumenten</a>, immer repressiven und grundrechtsfeindlichen Ans&#228;tzen wird Propaganda f&#252;r Gesch&#228;ftsmodelle gemacht, die so einfach nicht mehr funktionieren. </p>
<p>W&#228;hrend auf Rezipientenseite neue Gesch&#228;ftsmodelle entwickelt und Finanzierungsmodelle ausprobiert werden, sind die einzigen Ideen der Verwertungsindustrie die Beibehaltung &#252;berkommener Verwertungsmechanismen und die staatliche Alimentierung von Konzernen wie beim Leistungschutzrecht.</p>
<p>W&#228;hrend die Rezipienten ein ausgefeiltes System gegenseitiger Wertsch&#228;tzung von Urhebern (Re-Tweets, Verlinkungen, Creative Commons Referenzierung, Props) schon praktizieren, holt die Verwertungsindustrie ihre &#8220;Die pissen dir ins Gesicht&#8221; und &#8220;Ihr sch&#228;tzt Kultur nicht&#8221;-Kanone raus.</p>
<p><a href="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/kanone_ccbyncsa_drakegoodman.jpg"><img src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/kanone_ccbyncsa_drakegoodman.jpg" alt="" title="kanone_ccbyncsa_drakegoodman" width="500" height="366" class="size-full wp-image-3141" /></a><br />
<font size="1"><a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/offener-brief-an-gabor-steingart-uber-verlage-freie-autoren-urheberrecht-und-innere-pressefreiheit/">Gabor Steingart (re.)</a> mit der Urheberrechtskanone, Foto: CCBYNCSA drakegoodman</font></p>
<p>Das ist alles so langweilig, so einfallslos, so durchschaubar. Es bringt die Debatte keinen Meter weiter. Die Unbeweglichkeit der Verwerter wird hoffentlich dazu f&#252;hren, dass sich die Urheber immer weiter von diesen entfremden. Dass sie mutig werden und den Schulterschluss mit den Rezipienten suchen. Und zusammen Modelle entwickeln, Akzeptanzen schaffen und letztlich den Verwertern den nackten Arsch zeigen. Und dabei von ihren Werken gut leben k&#246;nnen.</p>
<p>Dass die Kampagne der letzten Wochen (Regener, Tatort, Handelsblatt) <a href="http://netzpolitik.org/2012/%E2%80%9Emein-kopf-gehort-mir-kampagnen%E2%80%9Ejournalismus-vom-feinsten/">nur der Anfang sein soll, will Netzpolitik erfahren haben</a>. Den Stellungskriegern in der Verwertungsindustrie und denjenigen Urhebern, die nicht verstanden haben, dass sie von ersterer nur instrumentalisiert werden, sei schon einmal gesagt: so ein Sch&#252;tzengrabenkrieg ist die falsche Strategie, wenn man gegen einen Gegner k&#228;mpft, der mobil, kreativ, kompromissbereit und in der &#220;berzahl ist.</p>
 <p><a href="http://www.metronaut.de/?flattrss_redirect&amp;id=3137&amp;md5=85c42b9bada504ad85774ff38bb9c6e9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://metronaut.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Video: Internationaler Aktionstag gegen ACTA am 9. Juni</title>
		<link>http://www.metronaut.de/2012/04/video-internationaler-aktionstag-gegen-acta-am-9-juni/</link>
		<comments>http://www.metronaut.de/2012/04/video-internationaler-aktionstag-gegen-acta-am-9-juni/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 14:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John F. Nebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionstag]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Wunderbar cheesy. Und genau der richtige Ansatz: fette Gro&#223;demos am 9. Juni vor der Abstimmung im EU-Parlament.]]></description>
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<p>Wunderbar cheesy. Und genau der richtige Ansatz: fette Gro&#223;demos am 9. Juni vor der Abstimmung im EU-Parlament.</p>
 <p><a href="http://www.metronaut.de/?flattrss_redirect&amp;id=3135&amp;md5=bccf3a12db6b2ac443e6278362fc1387" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://metronaut.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>CNETZ stellt erste Plakatkampagne vor</title>
		<link>http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/</link>
		<comments>http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 00:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John F. Nebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[cdu]]></category>
		<category><![CDATA[CNETZ]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue gegr&#252;ndete netzpolitische Verein CNETZ hat heute seine erste Plakatkampagne vorgestellt. &#8220;An &#252;ber 1200 Standorten in ganz Deutschland werden wir unsere Motive f&#252;r eine bessere Netzpolitik pr&#228;sentieren&#8221; so der Vorsitzende des Vereins, Thomas Jarzombek. &#8220;Wir wollen zum Start unseren Namen bekannt machen und gegen Irrationalit&#228;t und Emp&#246;rungskultur werben&#8221; so der CDU-Abgeordnete weiter. Deshalb habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_internet_grenzen_1937.jpg"><img src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_internet_grenzen_1937.jpg" alt="" title="cnetz_internet_grenzen_1937" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-3121" /></a></p>
<p>Der neue gegr&#252;ndete netzpolitische Verein CNETZ hat heute seine erste Plakatkampagne vorgestellt. &#8220;An &#252;ber 1200 Standorten in ganz Deutschland werden wir unsere Motive f&#252;r eine bessere Netzpolitik pr&#228;sentieren&#8221; so der Vorsitzende des Vereins, Thomas Jarzombek. &#8220;Wir wollen zum Start unseren Namen bekannt machen und gegen Irrationalit&#228;t und Emp&#246;rungskultur werben&#8221; so der CDU-Abgeordnete weiter. Deshalb habe man auch auf freche und provokative Spr&#252;che und Motive gesetzt. </p>
<p><a href="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_blaskapelle_ccby_digitalcat.jpg"><img src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_blaskapelle_ccby_digitalcat.jpg" alt="" title="cnetz_blaskapelle_ccby_digitalcat" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-3117" /></a></p>
<p>&#8220;Wir wollen den Begriff der Netzgemeinde mit christlichen Werten f&#252;llen. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen Netzpolitik, wie wir sie verstehen und einer Beliebigkeit ohne Verantwortung, von der andere reden.&#8221; so der zweite Vorstand Peter Tauber. </p>
<p><a href="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_netzgemeinde_ccby_mondsee_at.jpg"><img src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_netzgemeinde_ccby_mondsee_at.jpg" alt="" title="cnetz_netzgemeinde_ccby_mondsee_at" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-3122" /></a></p>
<p>Welche Aktionen nach der Plakatkampagne geplant sind, lie&#223;en die Vertreter von CNETZ offen. Neben Tauber und Jarzombek sind auch Peter Altmaier, Dorothee B&#228;r, Dagmar W&#246;hrl sowie die Pr&#228;sidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, Mitglied im Verein. Letztere fordert <a href="https://twitter.com/#!/sixtus/status/186763129278054400">&#8220;ein Internet in den Grenzen von 1937&#8243;</a>, so war es auf den gerade vorgestellten Plakaten zu lesen.</p>
<p>Weitere Kampagnenmotive:<br />

<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_acta_ccbyncsa_kathy_cassidy/' title='cnetz_acta_ccbyncsa_kathy_cassidy'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_acta_ccbyncsa_kathy_cassidy.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_acta_ccbyncsa_kathy_cassidy" title="cnetz_acta_ccbyncsa_kathy_cassidy" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_blaskapelle_ccby_digitalcat/' title='cnetz_blaskapelle_ccby_digitalcat'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_blaskapelle_ccby_digitalcat.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_blaskapelle_ccby_digitalcat" title="cnetz_blaskapelle_ccby_digitalcat" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_btx_ccbysa_klausnahr/' title='cnetz_btx_ccbysa_klausnahr'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_btx_ccbysa_klausnahr.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_btx_ccbysa_klausnahr" title="cnetz_btx_ccbysa_klausnahr" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_friedrich_ccbync_jamesreaphotos/' title='cnetz_friedrich_ccbync_jamesreaphotos'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_friedrich_ccbync_jamesreaphotos.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_friedrich_ccbync_jamesreaphotos" title="cnetz_friedrich_ccbync_jamesreaphotos" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_gurt_ccby_alamosapublichealth/' title='cnetz_gurt_ccby_alamosapublichealth'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_gurt_ccby_alamosapublichealth.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_gurt_ccby_alamosapublichealth" title="cnetz_gurt_ccby_alamosapublichealth" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_internet_grenzen_1937/' title='cnetz_internet_grenzen_1937'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_internet_grenzen_1937.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_internet_grenzen_1937" title="cnetz_internet_grenzen_1937" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_netzgemeinde_ccby_mondsee_at/' title='cnetz_netzgemeinde_ccby_mondsee_at'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_netzgemeinde_ccby_mondsee_at.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_netzgemeinde_ccby_mondsee_at" title="cnetz_netzgemeinde_ccby_mondsee_at" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_piraten_ccby_alaskan_dude/' title='cnetz_piraten_ccby_alaskan_dude'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_piraten_ccby_alaskan_dude.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_piraten_ccby_alaskan_dude" title="cnetz_piraten_ccby_alaskan_dude" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_trojaner_ccbyncsa_larsinjapan/' title='cnetz_trojaner_ccbyncsa_larsinjapan'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_trojaner_ccbyncsa_larsinjapan.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_trojaner_ccbyncsa_larsinjapan" title="cnetz_trojaner_ccbyncsa_larsinjapan" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_polen/' title='cnetz_polen'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_polen.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_polen" title="cnetz_polen" /></a>
<a href='http://www.metronaut.de/2012/04/cnetz-stellt-erste-plakatkampagne-vor/cnetz_sexism_ccby_doomsellers/' title='cnetz_sexism_ccby_doomsellers'><img width="150" height="99" src="http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/cnetz_sexism_ccby_doomsellers.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="cnetz_sexism_ccby_doomsellers" title="cnetz_sexism_ccby_doomsellers" /></a>
</p>
 <p><a href="http://www.metronaut.de/?flattrss_redirect&amp;id=3115&amp;md5=744d2fb67ed7bd76d11a537e37061451" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://metronaut.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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