Metrolaut Special: Die Büttenrede des Ansgar Heveling

Der Urheberrechtshardliner Ansgar Heveling hat eine Büttenrede geschrieben, die nur darauf wartete vertont zu werden. Wir haben noch ein bisschen an den Worten geschliffen und jetzt die Rede nachvertont. Heveling hatte heute auf jeden Fall das Mem auf seiner Seite. Mittlerweile existiert sogar ein Film “Ansgar Heveling erzählt vom Krieg”. Den Netzpolitikern bei der CDU kann man nach so etwas nur zurufen: “Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr”.

geschrieben von: Metrolaut

John F. Nebel und Kalle Kornblum sprechen mit wechselnden Gästen und sich selbst über den allgemeinen Wahnsinn in Politik, Kultur und Staatswesen. Auch andere Metronauten, wie zum Beispiel der furchtlose Hans Gift, sind regelmäßig mit dabei. Kurzweilige Einspieler und Sonderausgaben runden das Propaganda-Paket ab. Alle Episoden von Metrolaut gibt es hier. Abonnieren kann man uns bei iTunes, in Instacast, per torrent über Bitlove und natürlich auch direkt per RSS-Feed.

26 Kommentare

  1. daMax says:

    Wir lagen vor Madagskar und hatten ACTA an Bord!
    http://www.quickmeme.com/meme/35uhqi/

  2. daMax says:

    Mwahahaa! Eure Büttenrede ist echt großes Kino. *lachtränenwegwisch* danke!

  3. tschuktschen says:

    Machet mit, Machets nach, Machst besser.
    chapeau!

  4. Tharben says:

    Exzellent gemacht, wie gewohnt.

    Eine inhaltliche Frage:

    Selbst wenn ich, so als Menschenverachter, die demokratischte Kommunikations- und Informationsstruktur, die die Menschen je hatten, zu Gunsten einer kleinen herrschenden Kaste kaputt zensieren wollte, ist es dann taktisch klug, es so deutlich in einem Zeitungskommentar zum Ausdruck zu bringen?

  5. John F. Nebel says:

    @Tharben: Darüber kann man trefflich spekulieren. Manchmal ist es ja gut, die Kettenhunde vorzulassen, damit sich die Leute an ihnen abarbeiten. Oder härteste Forderungen stellen, damit die harten Forderungen, die dann kommen, nicht so hart aussehen. Letzteres war so eine Schäuble-Taktik – und könnte auch hier sowas sein.

    Letztlich alles Spekulation. Ich vermute, dass der Heveling einfach so drauf ist. Zuviel mit Dieter Gorny & Co. in schicken Restaurants verbracht. Schlechte Erfahrungen im Netz, dazu der internetkritischen Wählerschaft nach dem Mund reden.

    Das Beste ist, wenn wir jetzt den Schwung nehmen und ihn gegen die Warnmodell-Diskussion (2-Strikes) und ACTA wenden.

  6. dennis says:

    … komme aus dem ruhigeren Norden… ich kann weder das FUD von Heveling beunruhigend finden, noch diese Büttenrede emotional nachvollziehen. Schade um die Zeit würd ich eher sagen, trotz des Lachers, aber es gibt Wichtigers als sich an so einem Halb-Hans aufzuhalten :-(

  7. dennis says:

    … die wirkliche Gefahr ist auch eine andere… so kleinformatige Rechtsschisser wie Haveling gehen damit doch nur auf Stimmenfang in ihren Pfurzwahlkreisen oder lassen sich von der freien Marktwirtschaft ein paar zehntausend Euro weitertragen für dumme Lesungen und Vorträge in Schützenvereinen und Kegelklubs…

  8. dennis says:

    @Nebel F. John: ja gut, sicher wird er als Troll-Marionette irgendwo aufgehangen sein. Der erste in der Stormshit-Front. Aber es sind ja stehts die gleichen im Hintergrund…

    Man muss jetzt irgendwie begreifen, das die Amis eine ihrer Premium-Industrien schützen wollen, aus deren Sicht völlig zu recht, denn die bringt ne Menge an Steuergeldern und ist der kulturell-propagandistische Arm des “American Way of Life”.

    Ich finde es wird immer so kämpferisch-romantisiert von der Content-Mafia gesprochen. Es wird Zeit die real-wirtschaftlichen Interessen dahinter ernst zu nehmen und öffentlich zu demaskieren… wenn wir uns ausschliesslich in Diskussionen um politische Zensur, Open-Data, Datenschutz und Privatkopie verlieren, könnten wir die moralisch unterlegenen sein, weil wir inhaltlich leider nicht immer nachvollzogen werden können und in den Protokolen hiervon ja auch nie die Rede ist.

    Wenn man aber der Öffentlichkeit klip und klar anführt/beweist, das wir durch die Maßnahmen von ACTA/2-Strikes von einer Wirtschaftsmacht zum Knecht gemacht werden, und unsere Privatsphäre für deren Profit-Interessen der Preis sein soll, dann sehe ich besser Chancen… selbst bei den Konservativen müsste da doch etwas zu holen sein…

  9. dennis says:

    … siehe Aigner, Facebook und Google… wir sollten von deren Didaktik ruhig etwas lernen :-)

  10. Daniel says:

    Gibt’s kein offenes Format (z. B. ogg)?

  11. pedant says:

    Bitte an die ID3-Tags denken!!

  12. John F. Nebel says:

    Manchmal muss es halt schnell gehen.

  13. pedant says:

    Kostet nur eine Minute :)

  14. John F. Nebel says:

    Sind ja jetzt auch drin.

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