Ätzende Nazi-Drecksau-Arschlöcher

Spiegel-Online berichtet heute, dass Schüler in Sachsen-Anhalt einen Mitschüler dazu zwangen, ein Schild mit dem Spruch “Ich bin im Ort das größte Schwein, ich lasse mich mit Juden ein” zu tragen. Was für ekelhafte Nazi-Fucker! Denen sollte man mal zeigen, wer und warum am Ort das größte Arschloch ist. Zum Beispiel ein Teil der Bevölkerung von Altglienicke, wo nicht nur die NPD viele Stimmen bekommen hat, sondern auch ein Fußballspiel in der Regionalliga gegen den jüdischen Verein Makkabi zum Eklat wurde. Das Publikum (rechte Schläger, deren Freundinnen und Mitläufer) hatte antisemitische Sprüche skandiert, der Schiedsrichter hörte weg und gab einem jüdischen Spieler die gelb-rote Karte wegen Meckerns. Dieser hatte sich wegen der rassistischen Sprüche beschwert. Gestern war die Verhandlung vorm Sportgericht. Mit harten Strafen ist nicht zu rechnen.

PS: Mit Strafen gegen den Altglienicker Verein und den Schiedsrichter ist nicht zu rechnen – was aus der roten Karte wurde, weiß ich nicht.

2 Kommentare

  1. John F. Nebel says:

    Symptomatisch im Bezug auf die Schulgeschichte ist doch die geheuchelte Ahnungslosigkeit der örtlichen Amtsträger, die nie von den Problemen wissen wollen, weil es ja dem Ansehen des Dorfes/ Landkreises schaden könnte. Zitat aus dem Spiegel-Artikel: “Armin Friedrichs, Leiter des Polizeireviers Jerichower Land, sagte, dass er so etwas in seiner Laufbahn “noch nicht erlebt” habe.”

    Beim Wegschauen, Verheimlichen und Vertuschen – da freut sich der Nazi auf ungestörtes weitermachen.

  2. John F. Nebel says:

    SPon hat nochmal nachgelegt und wenn man sich mal die Aussagen der Leute anhört, dann weiß man wirklich, warum die Braunen sich breitmachen können. Die unten dokumentierte Haltung ist eines der Grundprobleme im Kampf gegen Rechts:

    Schulleiterin: Die Situation sei “völlig neu” an ihrer Schule. “Wir kannten so etwas bisher nicht.”

    Staatssekretär im Kultusministerium von Sachsen-Anhalt: “Einzelfall, der keine Rückschlüsse auf die Schullandschaft des Landes” zulasse.

    Bürgermeisterin der Gemeinde: “Uns fehlen die Worte, dass so etwas hier passieren konnte. Wir nehmen das sehr ernst. Allerdings ist mir von einer rechten Szene im Ort nichts bekannt.”

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